warum.powerfull.de
Es geht hier um mehrere vernünftig Menschen/ Freunde die einen heiden Spaß daran haben Zweiräder zu pressen, ob im Gelände auf der Rennstrecke oder bei Straßenrennen, es geht immer dahin wo es abgeht. Wenn ihr wirklich noch mehr wis
sen wollt dann könnt ihr es hier erfahren!
lasted update @ 18.01.2012
News:powerfull.de
Hier findet ihr verschiedene Neuigkeiten und weitere Bekanntmachungen.die.News:
18.01.2012
Sehr geehrte Sportfreunde,
ich bin selbst entzückt und die Vorfreude lässt mich zittern wie beim ersten Mal.
Die Weltsensation ist uns nach all den Jahren zähen Ringens gelungen.
Der HARZ-RING öffnet seine Tore zum ersten „World Winter Championat“ am 11. und 12. Februar 2012
(Wenn die Voraussagen der Maya eintreten, auch gleich zum letzten…)
Die Genehmigungen liegen im Safe, der Notar sitzt im Knast und der Rettungsraupe zum verscharren der Verletzten steht parat.
Zum Vorspiel:
-die Teilnehmer kommen wann sie wollen, aber nicht vor 9h!
-dem Leiter der Organisation werden beim Eintreffen an der Kultstätte dezent unauffällig 25€ Schutzgeld unaufgefordert zugesteckt, sonst klappt das nicht
-es folgt ein Prosecco, wahlweise Averna als Stimmungsaufheller
-eine technische Abnahme entfällt, weil Sabine Hammer vom DMSB einen neuen Freund am Start hat
-Frau Eitel vom DMSB kann ebenfalls nicht, da sie gerade mit dem Rauchen aufhört und ihr Laune nicht an den Sporttreibenden auslassen will
-10h-10.07h Frühsport mit blankem Oberkörper unter Leitung von Olli. Teilnahme Pflicht, sonst kein Rennen
Reglement Technik:
-zum Einsatz kommt jegliches Gerät, welches Räder, Gleisketten oder Laufrollen zur Fortbewegung benötigt
-die Anzahl und Anordnung der selbigen ist frei gestellt
-Kontrolle erfolgt nicht
-alles andere ist verboten blabla…
-Benzin, Opiate und andere berauschende Stoffe sind von den Teilnehmern mitzubringen, da auf dem Harzring diesbezüglich momentan Notstand herrscht
Ablauf:
-gefahren wird eine Anbindung aus kombiniertem On- und Offroad-Bereich
-das freie Training startet im Anschluss an den Frühsport und endet kurz vor dem Rennen um 16.22h
-Le Mans Start zum Rennen erfolgt um 16.19h, dass Rennen endet um 16.58h damit noch Zeit bleibt, bei Tageslicht einzuladen
-wer zu spät kommt, weil er zu lang trainiert hat, fährt vorsichtig an den Startenden vorbei und dann wenn er fertig trainiert hat, halt einfach hinterher
-die Startplätze werden vom Streckenältesten gemeinsam mit dem Streckenjüngsten willkürlich festgelegt
-Protestmöglichkeiten bestehen nicht
-der Sieger wird am grünen Tisch um Mitternacht oder am Folgetag beim Frühstück in der Gastronomie vor Ort ermittelt
-der Verlierer ebenfalls
Wer unbedingt Nennungen abgeben möchte kann das bitte machen, ansonsten braucht man das auch nicht, denn es findet auf jedenfall statt, egal ob es regnet, schneit oder sonst für ein Scheißwetter ist.
Übernachtung:
-im Hotel an der Rennstrecke stehen ausreichend Zimmer zur Verfügung. Bitte selbst kümmern!
-Tel. Hotel: 0151-234736203
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Tiebe, Fritz Spenner
HARZ-RING
SELKETALRING Motorpark GmbH
Froser Straße 1a
06463 Falkenstein/Harz
OT Reinstedt
Tel. 034741 73555
Fax 034741 73583
29.10.2011
Lernen durch Schmerzen

Episode 254
Am letzten schönen warmen Samstag vor ein paar Wochen wollte ich noch mal eben schnell die Steuerunterlagen zu meiner Steuerfrau schaffen.
Bewaffnet mit Rucksack Jethelm, T-Shirt, kurzer Hose und Flipflops bin ich losgemacht, hatte es dabei etwas eilig, wollte die Maus nicht so lang alleine lassen, weil ich sie eh schon einige Wochenenden nicht gesehen hatte.
Änn Traum, wie scheene der worme Wind über die Haut streift, wenn die Enduro mit 120 über die Straße eiert. Is aber nicht artgerecht, dass mit der Straße.
Vor dem Dorf der Steuerfrau gibt es viele schöne Feldwege. So kann auch noch einiges an Zeit und Benzin gespart werden, wenn sie genutzt werden, um das im Neubaugebiet liegende Haus zu erreichen. Um wenigsten etwas Zeit und Benzin zu sparen und nebenher noch Sport zu treiben, bin ich rechts ab in den nächsten Feldweg und hab die Enduro sanft über die Schotterwege rollen lassen. Nach ein paar Abzweigen ging es dann in einen schönen grasbewachsenen Wiesenweg. Der wiederrum bog in einer langgezogenen Linkskurve allmählich Richtung Ortschaft ab.
Just in diesem Moment muss ich kurz abgelenkt gewesen sein und habe vom Bildschirm verloren, dass auf dem Hinterrad ein schwuchteliger Sahara 3, anstatt der üblichen Crossreifen montiert war. Als ich den dezenten Drift stehend in den Rasten einleitete, merkte ich schon, dass hier was nicht nach Plan läuft. Das Rad kam wesentlich schneller als erwartet. Mir kam im gleichen Moment die Erleuchtung, dicht gefolgt von der eiligst anstehenden Lösung der kniffligen Situation.
„Wenn der Reifen zu sehr rutscht muss der kurveninnere Fuß abfangen und die Fuhre wieder so weit hoch drücken, damit die Pelle wieder gript“
Ganz alte Schule, nix neues für erfahrene Windgesichter.
An der wertigen Fahrerausstattung gab es außer einer ganzen Kleinigkeit nichts zu mäkeln. Die Enduroflipflops waren schon etwas überaltert, was sich daran festmachen sollte, dass beim setzen des Fußes, die unter den Zehen hervorstehende Sohle aufgrund eines ausgeleiherten Stoffstreifens, der den Fuß von oben mit der Sohle verbindet, nach hinten klappte.
Soweit noch nicht ernst. Leider folgten die Zehen dann, bedingt durch den besagten Stoffstreifen, den es mit nach unten zog, dem Weg der Sohle und klappten ebenfalls unter Abstützung des Fahrzeugs nach hinten.
Die Situation war somit gerettet, kein Schrammer am Lack, die kurze Hose und das T-Shirt nicht mit Gras beschmutzt.
Einzig die beiden Augen schossen vor Erstaunen über die Gelenkigkeit der Zehen aus ihren Höhlen und schoben die Endurobrille ein Stück vor den Helm. Sie trauten sich aber nicht nach unten zu schauen um die so gelenkigen Zehen zu bestaunen.
Nun wurden die zähen Zehen durch ihre Nähe zum Medium Grasweg nicht unvorbereitet mit der nahenden Situation des Bodenkontaktes überrascht und konnten sich wohl vorrausschauend locker machen für die Aufgabe die bevor stand. Wie sich im Nachhinein herausstellen sollte, war einzig der Mittelzeh etwas Gedankenverloren damit beschäftigt, wie wohl sein Kollege an der linken Hand den Türöffner der Steuerfrau, der mittels Fingerscann betätigt wird, überlisten könne.
Dieser Moment der Unachtsamkeit, gepaart mit einer kleinen Nachlässigkeit der ansonsten hochwertigen Fahrerausrüstung sollte uns allen wieder ins Bewusstsein rufen, auf welch dünnem Eis wir uns alle bewegen, wenn wir unseren geliebten Sport ausüben.
Trotz seiner Zähigkeit brach der Zeh und mir wurde dabei auch noch schlecht.
Fritz
16.06.2011
Niggi rockt den Fish und die Amerikaner sind schuld daran!

Ist doch wie Fahrrad fahren, wenn man es mal kann, verlernt man es nicht. So stand das im Programmheft für das 54. Fischereihafenrennen auf der „Niggi Sonderseite“ geschreiben.
Die Amerikaner sind schuld. Sind schuld daran, dass Ahmed, unser Quotenaraber aus Dubai nicht in Fish mit meiner Daytona starten durfte. Sie haben ihm den Reisepass zur Bearbeitung für sein USA- Besuch nicht schnell genug zurück gegeben, so dass sich Ahmed sein Visum für Fishland nicht holen konnte.
Es war abgemacht, dass wir Ahmed zu Ehren ein kapitales Schwein schlachten und auf Ollis neuen Grill mit 7 u/min gar grillen. Dir Amerikaner sind schuld dass nix daraus wurde.
Die Amerikaner sind auch schuld, dass in Deutschland keiner mehr Salat, Gurken und Tomaten essen wollte. Sie wollten mit aller Gewalt, dass Niggi allein nach Fish kommt.
Vati Niggi wollte die alte K4 in Fish prügeln. Hat extra einen Urlaubsantrag bei seiner Herrin.ch für Fish eingereicht, hat die K4 ausgewintert aus ihrem langen Schlaf. Hat das Benzin umgerührt in seinem Geburtstagsfäßchen, damit es wieder knallt.
Die Amerikaner tragen die volle Schuld daran, dass Niggi seine geliebte K4, seine vielen liebgewonnen roten Metzgerkisten nicht einladen durfte, seine Werksgabel nicht einsetzen durfte. Sie sind schuld, dass Niggi nicht einen einzigen Schraubenzieher mit nach Fish gebracht hat.
Die schlimmste Schuld der Amerikaner ist allerdings, dass Niggi nicht nach Landau fahren durfte. Niggi ging es nicht gut, als er nach Fish kam. All seine Freunde waren zwar da. Aber Niggi fuhr immer über Landau, egal wo er hinfuhr. Es ging nie ohne Landau.
Die Amerikaner sind schuld, dass Niggi ohne Michelin Reifen, ohne Landau nach Fish gekommen war.
Ahmed war die volle Werksunterstützung von Continental Reifen vertraglich zugesichert worden.
Schnieders hat extra die Gummirezeptur von 2009 zum backen von soften Hinterreifen rausgekramt, weil die so schön klebrig war, hat er nächtelang mit dem großen Rührlöffel im dunklen hintersten Eck in Korbach durchgerührt. Schuld daran sind die Amerikaner.
Sie sind schuld, weil Niggi an Ahmeds stelle die Daytona nahm und das Niggi Conti Reifen in Fish einsetzte.
Die Amerikaner sind schuld daran, dass Niggi mit der Daytona auch noch unter dem Conti Zelt, vor dem Conti Truck stehen musste.
Weil Niggi kein Werzeug hatte, es ihm nicht so gut ging, weil er nicht in Landau war, kümmerte sich Schnieders auch noch um Niggis Luftdruck und schraubte ihm das Rad der Daytona hin und her wenn er für Niggi neue Contis drauf tat.
Weil die Amerikaner so ziemlich alles verbockt haben, musste Olli sich kümmern. Er hat Niggi Averna gegeben, nur damit er wieder gute Laune kriegt und auch wieder witzig und locker drauf kam. Das war dann schön. Um es noch schöner für Niggi und auch ein bisschen schöner für uns zu machen, haben wir dann auch was vom Averna getrunken. Dann haben wir noch ein Restchen Blaubeerlikör und Cremelikörchen mit 1,5% Fett Milch getrunken, was nicht so lecker war, weil 0,1% Milch viel besser passt. Die Blaubeeren aus dem Likör haben wir dann auch noch gekaut, weil da so viele Vitamine drin sind.
Die Amerikaner sind schuld, dass wir nochmal kurz vor ins Festzelt gegangen sind am Abend vor dem Rennen. Sie sind schuld daran, dass wir das Zelt kehren helfen mussten und dann noch abschließen, weil keiner sonst mehr da war.
Die Amerikaner wussten ganz genau was sie taten. Sie wussten dass Niggi unter der großen Brücke der A4 beim Angelsportwochenende ohne Haken ganz vorne mit bei war. Dass er selbst in aussichtslosen Situationen noch den Kopf über Wasser hält, selbst dann noch, wenn alle schon längst den sinkenden Kahn verlassen hatten. Dass er sich an seinen eigenen nassen Haaren wieder ins Boot zieht. Sie wussten ganz genau, dass Niggi der Angelgott ist. Sie wussten dass, deswegen sind sie schuld.
Was die Amerikaner nicht wussten ist, dass Niggi beim ersten Lauf alle vereimert. Olli hat mit Niggi gepredigt wie mit einem lahmen Gaul. Olli hat ganz genau gesagt, wie es zu laufen hat. Er war bei Toni, hat mit mir und Peter Kraft gesprochen. Niggi hat allen was gehustet, er hat einfach den vierten gemacht und sich eine Mary Long reingepfiffen.
Dann haben es die Amerikaner vollends verbockt. Niggi hat genau gemacht was Olli gesagt hat und weil Ahmed nicht raus durfte, ist Niggi auf Conti ohne Werkzeug und ohne schwarze Finger einfach einen Start/Ziel Sieg bei seinem ersten Fishrennen gefahren.
Niggi hat einfach den Fish gerockt weil die Amis schuld sind!
Fritz
19.05.2011
Zauberlehrlings 50. soll mit dem Start bei der Unimoto EM gefeiert werden!

Vom Lehrling:
Jetzt das nächste Projekt im Zusammenhang mit der EM:
Wir sind ja genannt für den Last Moment Building Award. ich habe Bilder vom baubeginn (mit der Bild-Zeitung) gemacht, die ich dir zu mailen werde.
Gestern lief die Waffe dann erstmals - hoffentlich hat Fritz oder Farmer auch ein Bild gemacht.
Es wäre lieb, wenn du die Bilder zusammentragen würdest und an das Orga Komitee um "Blume" schicken würdest! Du kannst ja schonmal was für Internet machen und dabei für den ersten bauabschnitt RIO; ARMIN; FARMER und WOLFGANG loben. Im zweiten Bauabschnitt waren es dann RIO; FRITZ und FARMER!
Ich war NICHT dabei!




Fritz hat von der zweiten Schicht keine Bilder gemacht. Leider.
Aber eigentlich war die Waffe ja am Samstag schon fertig.
Mit Samstag als unser Tag X.
17.02.2011
Der Lehrling hat eine ganz krasse Waffe für seinen Lauf zur Unimoto EM geschnappt. Eine Suizid Bandit 400 stand herrinnenlos und verwahrlost in Socken´s Garage.
Die Goltermänner habe das Schätzchen schon wiederbelebt und es schnurrt wie ein Kätzchen. Sobald der Kupplungsausrückklapperatissmus in Eisenach eintrifft, kommt die Suizid auf den Prüfstand wo sie zeigen kann, ob alle 50 Pferde am Start sind.
Das Team, zusammengesetzt aus den besten Männern die für kleines Geld zu kriegen waren, arbeitet mit Hochdruck am Layout der Suizid. Nach erfolgreicher Amputation des Vorderbaus, soll der Schwerpunkt auf die Gleitschienen und das Antriebsrad gelegt werden. Selbst das Institut für Zweiradsicherheit steht dem Team fast Tag und Nacht beratend zur Seite.
Momentan darf ich nur einen Bruchteil der streng geheimen Pläne an die Öffentlichkeit bringen. Das Team, dem auch ein Schreiner aus dem Herzen der Schwalm angehört, möchte für das Antriebsrad auf den nachwachsenden Naturrohstoff Holz setzen!!!!
Augenblicklich sind die Ingenieure damit beschäftigt, am Gipsmodell mit Hilfe von Mikadostäbchen und leeren Licherbier-Maurerhülsen das Startzeremoniell zu simulieren.
Diese höchst komplizierte aber von enormer Effizienz geprägte Vorgehensweise ist unbedingt notwendig, da der Lehrling den begehrten last minute award abräumen will.
Dazu muss alles bis ins kleinste Detail am Gipsmodell simuliert werden, da für Experimente am Fahrzeug keine Zeit bleiben wird.
Der Lehrling will frühesten am 8. Mai mit den umfangreichen Umbauten beginnen um die Suizid dann am 21. Mai in der Nähe von Radeberg zum Klassensieg zu prügeln.
Fotos folgen…
12.10.2010
Titel durch die richtige Taktik - Triple 1

Man muss nicht wissen dass es klappt, aber das Gefühl dafür haben, dass es nur so klappen kann. Intermot Köln 2010, hier wurde die 1. offizielle Weltmeisterschaft in der Elekrto Scooter und Light Electric Vehicle ausgetragen, die Tiebe organisierte.
Am Samstagnachmittag fand ein Zeittraining zur Scooter Meisterschaft statt und danach das Rennen über eine halbe Stunde.
Ich habe das Zeittraining nicht gesehen, aber zum Start war ich zum Glück rechtzeitige, um das Rennen vom Start an verfolgen zu können. Ich weiß leider nicht mehr genau aus welcher Position an, die Fahrer aus ins Rennen gegangen sind. Der Trainingsschnellste Franky Hofmann versorgte den Motor ordentlich mit Akkuleistung, setze sich spektakulär ab, aber konnte bei dem Tempo nicht sitzen bleiben, dies ist das einzige was man neben wimmernden Hinterreifen- Geräuschen aus der Entfernung hören konnte. Der rest des Feldes sortierte sich das bis dahin. Rio fuhr den gleichen Scooter, wie Franky, doch dagegen völlig unauffällig, doch zum Ende zeigte sich warum Rio nicht dies Tempo mitgegangen war, es schien als hätte er es schon einfach geahnt.
Diese unauffällige Zurückhaltung führte sicher zum Sieg, denn Franky´s Akku war leer und war raus und so führte es für Rio zum 1. Platz, dem 1. Weltmeistertitel, bei der 6. Weltmeisterschaft, dass kann Rio keiner mehr nehmen! Dies konnte man an seiner Körpersprache nicht anders deuten, als er stehend beide Arme nach oben risse, als er triumphierend über die Zielgerade mit seinem Vectrix Elektro- Roller fuhr.
Fritz und Huby fuhren auch in diesem Rennen mit sind aber Chancenlos aufgrund der Leistung ihres Untersatz gewesen.
Fritz fuhr mit Scooter Skillz auf den 4. Platz.
Da ich zuvor schon mit Huby zusammen auf der Rennstrecke trainiert hatte, war klar das ich mir irgendwas einfallen lassen musste, um das Rennen irgendwie zu gewinnen. Eigentlich war ich schon gut vorbereitet, da ich einige Kilometer durch die Stadt gejagt bin und zusammen mit dem Rennen zuvor am Freitag mit Grubenhund (Scooter) die Strecke und Gripniveau kannte.
Auf der Party an dem Samstagabend hat August, der schon einige Erfahrung mit Fahrradstraßenrenne gemacht hat mir genau erklärt, wie es so abläuft.
Dann war es soweit, es sollte langsam ernst werden. Ich stand in der Boxengase der Rennstrecke und war nicht ganz fit, obwohl ich zu manch anderen überhaupt nicht WM würdig gefeiert habe. Naja, wie auch immer ich musste schon eine Zeit fahren damit ich nicht total weit hinten stehen würde, aber ganz vorne bei einem Rennen vom einer Stunde länge, war ja klar, dass dies nicht in der ersten Kurve entschieden wird. So fuhr ich halbwegs schnell, aber mit noch einigem Reserven das Zeittraining.
Köln, Sonntag 14:50 Uhr bei herrlichen Sonnenschein und optimalen Verhältnissen ging es in die Startaufstellung zum Le Mans Start. Ich hatte diesmal ein echtes Grid Girl, das war schon echt WM… Sie hielt das Rad was und von der Firma Wheeler zu verfügung gestellt wurde für mich zum Start bereit.
Startschuss, 15:00 Uhr auf geht´s auf ´s Bike in die Klickerpedale und rum um den Kurs, zu den vorderen Konkurrenten aufschließen, die mir schon klar waren, natürlich Huby und Dennis Paus eine ehemaliger Europameisterschaftsteilnehmer, wo mir nicht klar war, wie fit er ist. Bis dahin habe ich auch nicht an einen Sieg geklaubt. Wir sind dann abwechselnd mit etwas über 30 km/h über die Strecke gestrampelt und konnte den Antrieb des Bikes, welches bei 25 km/h aufhörte mit zu beschleunigen, eigentlich kaum verspüren, daher war absolute Beinarbeit gefragt. Jeder von uns hatte die Pedalen mit Klicksystem moniert und ich welche halb so, wobei die normale Seite ganz gern beim zu frühen pedalieren laute Kratzgeräusche von sich gab.
So fuhren wir zusammen um den Kurs und konnte nach einiger Zeit und Runden Alex und Zauberlehrling wieder sehen. Aber uns ging es auch so, denn ein Fahrer mit einem Bike was bis 45 km/h mit geholfen hat, war bis dahin schon an uns vorbeigeflogen.
Dennis versuchte später zum Ende hin hinterher zu fahren und im Windschatten zu bleiben, aber kein Chance der war viel zu schnell.
15 min. vor Rennende, als beide etwas abgelenkt waren, durch trinken annehmen, habe ich die Situation ausgenutzt und meine schnellere Linie, die ich dem Roller Rennen zuvor zu verdanken hatte umgesetzt und konnte mich absetzten, dabei hatte ich in einer Situation richtig Glück, denn die Pedale hat mich fast in der langsamsten Kurve, wegen der Schräglage Ausgehbelt. Ich habe dann sofort ausgeklickt und bin die normale Seite der Pedale gefahren, um das Risiko eines Sturzes zu vermeiden und früheres strampelnd zu ermöglichen. Ich konnte bis zum Rennende ein höheres Tempo allein durchhalten und Dennis sogar noch überrunden. Auf der Geraden habe ich mich so klein wie möglich gemacht um dem recht starken Wind kaum Angriffsfläche zu bieten und in die Pedale getreten, wie ich nur konnte.
Ich wusste das irgendwann jemand versucht weg zu fahren, den eines habe ich gelernt: Ein Rennen ist ein Rennen! Und klar die Taktik, die richtige war entscheidend.
Doch wie ein WM Titel Gewinn hat es sich nicht so richtig angefühlt, aber eines kann auch mit keiner nehmen. Triple 1 - 1. WM für mich, bei der 1. LEV WM und dann 1.in der Klasse. Leider war nicht mehr ganz so viel Zuschauer, als den Tag zuvor an der Strecken die gejubelt haben. Vielleicht auch weil klar war, dass keine Feier ansteht, denn nur noch schnelles Abbauen zusammen räumen und nach Hause fahren.
Irgendwie muss ich die Party vielleicht noch nachholen, denn ich habe mir schon vorgestellt, dass solch eine nicht fehlen darf.
Alex gewann in ihrer Klasse ebenfalls einen WM Titel und der Zauberlehrling hat den besten Trick seines Lebens vollbracht. Echt guuut… das war WM Niveau!
01.10.2010
Lang nix geschrieben
CSBK mit der Lenden Kawa
Nach einem Nuller in Hockenheim wegen techn. Defekt. ist dennoch ein Aufwärtstrend zu spüren.
Im zweiten Lauf in Hocken hat Stefan endlich mal den Ansatz von Druck gespürt. Ich konnte in attackieren und mit der Kawa einige Führungsrunden verbuchen. Die schnellste Rennrunde ging ebenfalls an mich.
In O ging es dann noch mal etwas besser voran. Bestzeit in allen Trainings. Platz 1 in der Startaufstellung. Einen feinen Start geliefert und einfach abgehauen. Stefan konnte nicht wirklich folgen. Dann schlug die Defekthexe zu. Das Gewinde von der Schaltwellenbetätigung brach und der Schalthebel fiel schlaff nach unten. Als ich dann versuchte auf Handschaltung direkt an der Welle umzustellen, roch Stefan von hinten den Braten und verschärfte das Tempo, nachdem er etwas eingepennt war, weil er die Lenden- Kawa von hinten so langweilig fand.
Ich konnte nicht genug entgegensetzen mit meinem Handschaltgetriebe und musste mit verweinten Augen zusehen, wie Stefan mich durchlud. Ich musste ihn ziehen lassen und habe mich darauf konzentriert, mal wieder meinen ewigen zweite nach hinten abzusichern.
Wenigstens das hat dann geklappt.
Für den zweiten Lauf war der Plan genau der gleich wie für den ersten. Einfach vorne weg und gewinnen. Es goss wie aus Strömen.
Beim Start in die Aufwärmrunde kam Stefan schon nicht gut weg, weil die Honda heftig durchdrehte, ich lies es langsam angehen.
Bei der einfahrt in die Startaufstellung zum Rennen sah ich meine Felle schon wieder wegschwimmen. Mein Startplatz, die Pole Position war eine einzige Öllache im Regen von O.. Der Alte Kasten konnte schon wieder seine Säfte nicht bei sich behalten.
Ich stellte mich 40cm weiter nach links, was bei den Jungs die für Ordnung in der startaufstellung sorgen schon wieder für Verspannungen sorgte. Irgendwie hatte aber Ottmar dann doch ein Einsehen mit mir und schaltete die Ampel schnell auf Start.
Der Plan ging auf. Stefan gab eine Spur zu heftig Gas, die Bolle drehte wieder durch und er konnte nicht durchziehen. Ich rollte einfach langsam im ersten los, bis die Fuhre etwas Fahrt hatte, klickte schnell den zweiten rein und zog das Seil stramm. Cool, weg war ich und Stefan kämpfte noch mit seinem wild durchdrehenden Rad. Runde für Runde baute ich meinen Vorsprung aus, bis ich nun diesmal zu Rennmitte etwas einlullerte. Stefan hat wohl mitbekommen, dass ich nun pennte und sich langsam rangeschlichen. Vor der Hasselröder
hörte ich die Honda und wurde wach, gab Gas und ging wieder auf die Flucht. Just in diesem Augenblick zog Stefan etwas fest am Seil und der gut Regenconti hat mühe, sich durchs Wasser in den Teer der Börde zu beißen. So konnte ich bis zum Zieleinlauf noch ein paar flotte Runden fahren und mich noch um einige Meter absetzen. Der erste Sieg auf der Lenden Kawa war endlich geschafft.
06.05.2010
Saisonauftakt CSKB Schleiz
Am 24.u.25 April trafen sich die Klassik Suberbikes zum Auftaktrennen auf dem abwechslungsreichen Dreieckskurs in Schleiz zum ersten Schlagabtausch.
Nachdem Stefan Merkens in dieser Saison mit einer von Peter aufgebauten 1100er Honda an den Start geht, war der Platz auf der Lenden-Kawa, Stefans letztjährigen Einsatzgerät für Fritz frei geworden.
Außer dem Federbein, welches auf Fritzes etwas höheres Gesamtgewicht ausgelegt werden musste, wurde fast nichts an der Siegermaschine vom letzten Jahr geändert. Eine höhere Sitzbank bekam die Kawa, ein schmaler etwas niedrigerer Lenker wurde montiert und das Schaltschema umgedreht.
Der neue Motor mit weit über 200PS befindet sich noch in Jürgens Labor in Bad Homburg und wird dann eingebaut, wenn die schnellen Strecken anstehen.
Niggi hat zudem noch zugesagt, dass er im Notfall sogar noch seine MRD 1 schlachten würde, damit wir den Turbo-Kit nutzen können. Um das Turbo-Loch zu füllen, ist im unteren Drehzahlbereich die Verwendung eines Alvis Kompressors nach Roots-Prinzip geplant.
OK, zurück zum hier und jetzt. Das erste Training lief sehr gut, schon nach einer halben Runde war klar, dass das Federbein in Druck- und Zugstufe geöffnet werden muss, solle es seiner Aufgabe zufrieden stellend verrichten. Nach einer Dreiviertelrunde kristallisierte sich heraus, dass Stefan nicht zu halten sein wird. Bei der ersten Vorbeifahrt an Start/Ziel spuckte der Motor unwillig in höheren Drehzahlbereichen. Nach einer weiteren kompletten Runde mit übelst vor Zündaussetzer spuckendem Motor hat Fritz das Training abgebrochen und Jürgen sich der Fehlersuche hingegeben.
Im ersten Zeittraining das gleiche Spiel. Nach nicht ganz einer Runde Zündaussetzer, Abbruch, Fehlersuche.
Jürgen hat dann mit Alois Hilfe die komplette Zündanlage gewechselt und den Drehzahlmesser aus dem System genommen.
Im zweiten Zeittraining konnte Fritz mit der Kawa die 20min Trainingszeit voll nutzen und sich mit dem Eisenhaufen anfreunden.
Es hat für den dritten Platz gelangt, aber leider nicht in Schlagdistanz zu Stefan und Lammers, der auf seiner Katana eine Superzeit von 1.36irgendwas hingelegt hat.
Im Rennen war Stefan für Fritz vom Start weg nicht zu halten. Lammers mit der bärenstarken Katana hielt sich dezent aus allem raus und folgte Fritz wie ein Schatten. Aus den Ecken heraus zog Stefan mit der Honda wesentlich spontaner ab. Lediglich in den sehr schnellen Passagen und auf der Bremse konnte Fritz Stefans Tempo gehen. So gewann Stefan vor Fritz souverän den ersten Lauf mit einem ordentlichen Vorsprung.
Im zweiten Lauf das gleiche Bild, Stefan vorneweg, Fritz hinterher und so auch der Zieleinlauf.
1,2sek. fehlten Fritz noch, um mit Stefan fangen zu spielen.
Von einigen Insidern war am Rande der Veranstaltung zu hören, dass sich das Team Lenden zu geheimen Windkanalversuchen in einen F1 Windkanal im Außenbezirk von Birmingham eingemietet hat.
Desweitern wurde bekannt, dass Fritz sich zum Fett Abbau auf einem längeren Angelurlaub in den Heddersdörfer Gewässern begeben hat und in den Monaten danach intensiv Sport treiben wird.
Vor zwei Wochen hat er auf dem Golfplatz Gut Wissmannshof, wo Pan seit ein paar Wochen lecker Möve kocht, den Grundstein seiner Golfkarriere gelegt und will dese nun parallel ausbauen.
Aufmerksamen Schleiz-Beobachtern ist nicht entgangen, dass John am Samstag Abend auf der straßengerecht umgebauten Triple im Rennleder anreiste, sich an den Festivitäten in Tinas Wohnzimmer beteiligte und am nächsten Morgen einen 20min Trainingsturn kaufte. Er lies es in den ersten 10 min locker angehen, sortierte sich, den Triple und den Kater im Kopf und machte sich dann auf den Weg durch da Teilnehmerfeld, welches schon einen ganzen Tag lang den Kurs geübt hatte. Gegen Ende seines Turns schlich er sich an den Mann aus Frankfurt heran, der mit seiner von Vitus voll aufgerüsteten Cup-Triple etwas ins trödeln geraten war und vollstreckte ihn männlich nach allen Regeln der Zündkunst. Dem Mann aus Frankfurt der macht, dass alles so schön fließt, wünschen wir von hier für sein Cupdebüt stets einen guten Flow.
Fritz
21.04.2010
1000 km Hockenheim
Irgendwann mal in Oschersleben habe ich Jens Hebisch mit seiner KTM bei einem Fotoshooting kennen gelernt und die ersten belanglose Worte mit ihm gewechselt.
Ab und an traf ich ihn dann auf irgendwelchen Rennstrecken, aber mehr als ein Hallo im vorbeigehen kam dabei nicht heraus. Seinen Freund und Schrauber OBI nahm ich dabei überhaupt nicht wahr. Schade drum, ich sollte die Augen offener halten bei meiner Rumstolperei durchs Leben.
Im letzten Jahr in Fishtown ergab es sich, dass Jens mit verheulten Augen vor der Einschreibung stand, weil er mit der Speed Triple keinen Start für die Open-Klasse bekam, da diese schon bis auf den letzen Mann ausgebucht war.
Ich stand mit ebenfalls verheulten Augen hinter ihm in der Schlange um meinen Transponder abzugeben, da ich für meine dritte Klasse, in der ich starten wollte, die Open, keine Moped gefunden hatte.
Er hat dann einfach meinen Platz bekommen und sich, wie die meisten wissen, nach dem Training mit gebrochenen Wirbeln in der Klinik wieder gefunden, in die ich am nächsten Tag auch liegend transportiert eincheckte.
Dort reifte dann der Plan, mal was zusammen zu machen, wenn wir wieder fit sind. Bei Jens sollte es bis eine Woche vor Ostern dauern, bis er wieder auf ein Moped klettern konnte.
Merlin, jetzt 14 Jahre alt und letzten Sonntag frisch konfirmiert, wollte mich begleiten zum Speer Training mit Jens für die 1000km. Wir kamen aber nur bis zu Hubi, wo wir übernachteten. Dort realisierte Merlin, dass Hubi am nächsten Tag gleich zwei Crosspisten nacheinander schrubben wollte.
Plötzlich war ihm unsere Wahlverwandschaft vollkommen latte, und die Möglichkeit in Hockenheim im öden Fahrerlager seine Runden mit der 100er Honda zu drehen, löste leichten Ekel in ihm aus. Er wollte Hubis Adoptivkind werden und mit ihm die Crosspisten schrubben. Hubi wurde somit noch mal stolzer Vadder….
Ich traf mich früh mit Jens und Obi im verregneten Hockenheim. Gert vom T5net, der die ganze Geschichte leitete und auch den finanziellen Hintergrund stellte, war auch schon vor Ort.
Der Tag war ekelig nass und kalt, wir schrubbten die Contis im Regen und gewöhnten uns an die speziellen Bedingungen in Hockenheim. Für meine langen Füße baute Obi ein kleines Blech an die linke Fußraste, da ich immer beim Reinrollen den Schalthebel leicht berührte und der sensible Triple damit im Leerlauf vor sich hin dümpelte.
Jens rollte sich nach elend langer Abstinenz vorsichtig ein. Man konnte spüren, wie emotional dieser Roll out für Jens und Obi war.
Wir konnten bei dem elend kalten Sickwetter nicht wirklich was probieren und rollten einfach unsere Turns ab. Andere wollten mehr… Noch nie habe ich so viele Kisten mit dem Schandkarren zurückkommen sehen.
Ostern zum Rennen sollte es besser werden.
Karfreitag auf der Fahrt nach Hockenheim war Freude und große Trauer zugleich mit an Bord.
Zum einen ist es schön, mit neuen Leuten zusammen Vorhaben umzusetzen.
Zum anderen ist es sehr traurig, mit dem Partner, mit dem ich in den letzten Jahren die 1000km, die TTs und viele andere Aktionen umgesetzt habe, nicht mehr fahren zu können.
Kein Fahrtbier auf dem Weg nach Hockenheim, kein Schöni, der sich so über dieses und jenes seine ganz ureigenen Gedanken gemacht hat. Kein Freund, mit dem ich mich ohne Absprache verstand, der abends so lange den Zapfhahn bediente, so mit der Klappliege kämpfte, bei dem klar war, dass er wohl nicht um 8h, oder schon überhaupt nicht eine halbe Stunde vorher zum Heizdecken einstöpseln in der Box auftaucht. Wo einfach klar war, dass ich um 8h losfahre, weil sonst keiner von uns losfährt.
Der mit einer Fahne von 5 Meter Länge, genau um 8,55h, 5 min bevor bei unserer Wunderlich-BMW der Tank leer ist in der Box eintorkelt, um das Moped mit vollem Tank wieder in den Kampf zu werfen. Der nicht parat saß, weil ich evtl. zwischendurch mal reinkommen könnte.
Der dann mittags im schnellen Rechtsbogen vor der Mercedes, mit immer noch ein wenig Restblut im Alkohol auch einfach mal vergessen hat, dass die BMW auch rechts einen Zylinder hat.
Der Schöni hat gefehlt in Hockenheim, nicht nur mir.
Ohne das Schöni gegangen ist, wäre ich in diesem Jahr wohl nicht mit Jens die 1000km angegangen. Wir hätten was zusammen gemacht. Aber vielleicht irgendwo und irgendwas anderes.
Die Welt ist rund und bunt, die Erde und die Zeit drehen und gehen weiter. Schöni ist weitergegangen und hat den Sprung ins Irgendwo gewagt.
Wir sind hier geblieben und haben zusammen 1000km Motorrad gefahren.
Wir haben uns irgendwie auch nicht abgesprochen, sind abends unsere eigenen Wege gegangen. Obi war mit mir unterwegs und das war gut. Jens brauchte sich selbst.
Für die beiden war es auf ihre Weise wohl ebenso emotional wie für mich.
Schön, dass wir das zusammen ausleben konnten.
Wir haben einen großartigen Tag zusammen erlebt. Jens hat nach seinem schlimmen Abgang in Fish das Moped einfach wieder geschrubbt. Großes Publikum den ganzen Tag über in der T5net Box. Viele sind gekommen, ihm dabei die Daumen zu drücken. Riesige Erleichterung am End, als der Triple zwar aus der letzten Rund nicht zurückkam, es aber nur an 1.44€ für einen lausigen Liter Sprit lag.
Ich habe viele neue Leute kennen gelernt. Habe eine klasse, hochmotivierte Crew schätzen gelernt. Habe eine Freundschaft, ähnlich wie sie mich mit Schöni verband, bei Jens und Obi gesehen und sage Danke, dass ich dran teilhaben konnte.
Einen sehr schönen Bericht über die 1000km von Jens geschrieben findet ihr unter
www.triplespeed.de
Fritz
21.01.2010
Zum Festival Italia und dem Biketoberfest, beides in Oschersleben, wurde
Fritz von Matze angesprochen, seine einzigartige Monster S4R dort
auszuführen. Meinen Dank an dieser Stelle noch mal an Bundy und Hajo, die im
letzten Jahr beide abgewunken hatten. Momentan wird für das schwarze
Schätzchen noch eine Magnesiumschwinge organisiert, um die geballte Ladung
Druck auf den Boden der geliebten Börde zu bekommen. Ostfriesische Kinder
sind in den der Küste vorgelagerten Magnesiumminen damit beschäftigt, das
Magnesium aus dem Abraum der oft mit Knäckebrotresten kontaminierten
Substanzen zu sieben, um so an genügend Rohmagnesium für den Guss der
Schwinge zu kommen. Ducati Berlin kümmert sich derweil um die technische
Vorbereitung des fetten 999R Triebwerks, um zu gewährleisten, dass die
schwarze Schönheit auch dann Lebenszeichen von sich gibt, wenn es von ihr
erwartet wird.
Im letzten Jahr konnte das Monster zu1.36er Zeiten bewegt werden, bevor es
dann seinen finalen Einsatz verweigerte, bei dem ihm eine hohe 1.34 entlockt
werden sollte.
21.01.2010
Nach elenden zähen und nicht immer fairen und teilweise nach Mobbing
stinkenden kriegsähnlichen Intrigen ist es nun raus. Der joote Jong Stefan
Merkens fährt auf einer von Merkens Motoren Technik in Perfektion
aufgebauten CB 1100 F Super Bolle die Saison 2010 in der Classik Superbike
Meisterschaft.
Damit er endlich den Spielkameraden bekommt, den sich dat Tinchen und der
Peter (Stefans Eltern) schon sooo lange für ihren Sohn wünschen, hat Fritz
alle Termine in USA, Asien und den UAE abgesagt und will sich voll und ganz
auf die Kämpfe mit Stefan konzentrieren. Kawa-Jürgen, Mitbegründer und
Mehrheitseigner von Hessisch Uganda Racing hat seine gesamte Freizeit über
Monate geopfert, um die maßgebliche Ausgestaltung des 3600 Seiten starken
Vertragswerkes voranzutreiben. Schließlich konnten sich an einer
unscheinbaren Glühweinbude auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt die
Verhandlungspartner zur Vertragsunterzeichnung treffen.
Das Team Lenden Kawasaki wird mit Fritz als Fahrer und Continental als
Reifenpartner an den Start gehen. Als erfahrenen Teampartner bei Lenden wird
Bernd Kreutzer mit am Gasgriff der zweiten Lenden-Kawa drehen. Bernd Kreuzer
hat sich als Quertreiber im Bahnsport und als Supermoto-Pilot bereits als
großer Gaskopf etabliert und wird jetzt die CSBK ordentlich aufmischen. Er
will sein geballtes Driftwissen auf die alten Eisenhaufen übertragen und
somit für spektakulärste Einlagen sorgen.
Wenn jetzt noch das zugegeben hochgesteckte Ziel, die Licher Brauerei als
Sponsor zu gewinnen erreicht würde, stünde einem durchschlagenden Erfolg in
dieser Saison nichts im Wege. Vielleicht liest aber auch ein in Hamburg
ansässiger Getränkelogistiker diese Zeilen und wir können uns die Mühe
ersparen, eine umfangreiche Pressemappe an die Macher von EVIL und Ed Hardy
Bier zu versenden!!!
16.01.2010
Motorradcamping am Knüllköpfchen

Fritz war vergangenes mit einer Wunderlich BMW, die Schneeketten aufgezogen hatte auf dem Knüllköpfchen. Ein Video dazu in der Tagesschau: klick.
14.12.09
Party bei Otzi
in 34621 Linsingen,
Zum Leimenhorten 1
am 16.Januar 2010
Hubi und Erich haben beim November-Enduro den Rest der Truppe vernichtend
geschlagen. Jeder hatte einen Kasten Bier mit an den Start zu bringen und in
die Mitte zu stellen, das war Vorraussetzung um überhaupt mitfahren zu
dürfen.
Nach der Veranstaltung ging die ganze Suppe in den Besitz von Hubi und
Erich. Das Bier muss nun getrunken werden, bevor es schlecht wird.
Schlafplätze sind vorhanden, warme Kleidung ist empfehlenswert.
Bei Fragen: 06628-8245 oder 0160-4176255
05.12.09
Es ist viel passiert und trotzdem ist es ruhig auf der Seite
Die Saison mit Brüchen von Gabelstandrohren, Sprüngen von schnellen Mopeds, Brüchen von Knochen, teilweisen Brüchen von Beziehungen ist nicht beendet. Sie geht immer weiter.
Und das ist gut so. Irgendwie gibt die von John in einer schlimmen Zeit ins Leben gerufene Seite als Basisstation zum Andocken für ähnlich gestrickte Typen, eine große Energie. Powerfull, einen besseren Namen hätte es nicht geben könne.
Schöni ist gegangen, von ihm wird es wohl erstmal keine neuen Geschichten geben, er wird Geschichte.
Am Wochenende nachdem wir ihn begraben haben, sind wir alle nach Walldorf gefahren, haben das gemacht, was gut ist für den Kopf und die verweinten Augen. Was den Körper und den Geist fordert.
Wir haben uns mit Schlamm beschmissen und uns so fest auf Erde, Steine und vor Bäume geworfen, bis es blaue Flecken, Scheidenkrämpfe und Muskelkater gab. Haben uns und unsere Mopeds geschruppt.
Das tat gut, wir haben uns gespürt. Wir haben gelebt.
Jeder wurschtelt so vor sich hin, geht neue Projekte an, arbeitet alte ab, dreht sich im Kreis, oder entwickelt sich schnell weiter.
- DD konnte sich den Cup nur leisten, weil Rio ihm großzügig den inkontinenten Löwen vor die Tür gestellt hat. Momentanes Hauptproblem ist der Luftdruck und die richtige Reifenmischung für seine Triple, die den täglichen Weg in die Fa. nur noch unter protestierend durchdrehend- und wegrutschenden Reifen erledigt. Sein Hausarzt Doc Scholl empfiehlt eigentlich für solche Roßtouren Regenreifen mit 2,1-2,3 bar gefahren.
Zusätzlich hat Rio mit seiner feinen Nase im Rahmen einer ASU an DD’s Jacke
festgestellt, dass der englische Patient fürchterlich Abgase streut und sich dadurch bei DD die Haut schon vom Rücken pellt. Überhaupt ist es ein Unding in Rio’s Weltbild das die Engländerinnen überhaupt noch leben. Unterm Strich steht für Rio fest, dass all die Männer die den Cup geschruppt haben, damit nur Franzen den Einstieg in die GP2 finanzieren. (Schön wär’s, Franzen verballert die ganze Kohle in Bremsscheiben und Sprit für seinen Beamer und steht ständig beim Metzger um frisches Rindergehacktes für seinen ewig hungrigen Kampfdackel zu kaufen)
- Lala macht sich seit geraumer Zeit Gedanken um einen neuen Wagen. Wagen Nr.2 hat schon vor Altersschwäche die Bremsbeläge währen der Fahrt von sch geschmissen. Er wird wohl im kommenden Jahr wieder zu seinen Wurzeln, die beim Real Road Racing im Kaufpark Wehrda liegen zurückkehren, will Fishtown gewinnen und auch sonst noch so einiges mehr.
- Der „HUB“ der Strolch wird immer stärker im Dreck. Hängt nur noch auf der Karre oder auf dem Rad und nimmt alles mit was es zu schruppen gibt. Mittlerweile hat er sich mit Erich als Teampartner einen unendlichen Reichtum an Bierkisten zusammengeschruppt. Die beiden sind aus eigener Kraft schon nicht mehr in der Lage, das ganze Bier selbst zu trinken und wollen deswegen in Kürze ein Fest damit in angriff nehmen.
- Rio wirft nun endgültig den großen Rennsport hin, will alles was er hat, schön machen und auf den Boden seines Hauses ziehen, was er schon fast geschnappt hat. Außerdem will er, wenn er fertig renoviert hat in die Wasserski-WM einsteigen und dort richtig Druck machen. Dem Fritz hat er schon so viel Druck gemacht, dass er den Sportbootführerschein gemacht hat. Die beiden werden im kommenden Jahr in jeder freien Minute auf dem Silbersee oder auf Efze und Ohe zu sehen sein. Pan ziert sich noch ein wenig, sein Boot dafür rauszurücken. Sogar die großen Pläne, mit einer 700er Zabel in der Seitenwagen-WM sind vorerst auf Eis. Fritz hat striktes Verbot von Rio, weiter auf die Waffen zu ebayen.
- Der Zauberlehrling spielt weiter sein böses Spiel, zieht im Hintergrund die Strippen, spinnt heftigst die Netzwerke. Will retten, was zu retten ist und sogar noch mehr. Schruppt sicher von allen die meisten Km/Jahr auf zwei und drei Rädern, ernährt sich fast nur noch von Pan’s Cilli-Möwen. Hat die USA bei 70° im Schatten mit ner Honda im Nullkommanix durchquert und bei den Männern mit den langen Gabeln und dicken Armen die C-Modelle mit strengen Augen für die größte C-Modell-Show der Welt bewertet.
- Erich hat auch die USA geschruppt, allerdings mit dem Rad. Chile grad noch mit dem Mietwagen hinterher. Dann hat er sich an klapperigen Gepäckträgern und hässlichen Lenkern, die auch noch durchbrechen probiert. Nachdem er aus USA zurück war, hat er jetzt sogar einen Englischkurs am Laufen. Mit dem Hub zusammen verschruppt er im Dreck alles was kommt. Allerdings hat er beim Endurowandern etwas an Boden verloren. Im extremen Wanderground wurden kürzlich Schwächen aufgedeckt. Mit Fritz und Bär wurden kürzlich der Gletscher am Stilfsere Joch mit Schneeketten und Elektromoped geschruppt. Außerdem noch einen Höhenanstieg am Ende des Aostatals mit 3332m.
- Der Stracki wurde unlängst mit Hinni dem Hinck und dem Fritz in der Nähe von Marburg mit einem Messrad bewaffnet durch einen Ort schreiten gesehen. Der Stracki will da nicht weiter drüber reden, was er dabei im Schilde führte. Kürzlich ist aber ermittelt worden, dass Sracki auffallend große Mengen an Rennreifen und Benzin mit seiner Transe rangeschafft hat und im Keller seines neu erworbenen Eigenheims gebunkert hat. Von Kaletsch und Dax sind ähnliche Verhalten gemeldet worden.
- Otzi, hinter türkischem Decknamen versteckt, hat von Fritz die EXC geschnappt und beschwert sich bitterlich über den Zustand, dass keine Schlammspritzer mit ihm spielen wollen. Vielleicht könnte das ein Anlass sein, sich mit Erich’s und Hub’s Riesenmengen an Bierkisten bei Otzi zu verabreden? Es steht eh mal ein Wandertag an.
- SS, der Supersachse macht mit spektakulären Stunts über seine eigene Halswirbelsäule auf sich aufmerksam. Der Bereich seiner vertebrae cervicales bis zur vertebrae thoracicae muss demzufolge mindestens den gleichen Dehnungskoeffizienten haben, wie seinen ungebrühten groben Würste im Rohzustand, die er von der Metzgerei Löffler in Casdorf bezieht.
- Merlin, ein neuer Mann lebt den Aufzünd und den Schrupp wie kein zweiter in dem Alter (Portät folgt). Will immer nur schruppen, ist permanent unterschruppt und leidet in Zeiten ohne Benzin, Dreck, Speed und Gummi schwer. Wheelt im Fahrerlager des Sachsenrings unheimlich und trotz strengster Verbote durch die parkierenden Limousinenreihen, fixt kleine Ohrstöpselkinder mit seiner Religion an und setzt sie beim bösen Spiel durch die Reihen der Blechbüchsen vor sich auf den Tank der 100er Honda. Unlängst auf der MOTOFARM wurde er trotz härtester Ansagen mit einem sehr lang geratenen Jugendlichen auf dem Rücksitz von Horst’s Kinderquad beobachtet, wie er nur auf zwei Rädern, bei einem ellenlangen Drift nur Knapp an Monster-M’s Bus vorbeischruppte. Die Folgen einer von Merlin falsch Berechneten Flugbahn hätte sicherlich Strecker, unser Mann für die sensiblen Fälle mit Monster-M’s Rechtsanwaltsstab regulieren müssen. Den Tanz von Monster-M bei der Besichtigung der schadhaften Stelle an seinem wirklich ungünstig und etwas grob verkehrswidrig parkierten Bus hätten wohl einige Gäste der Veranstaltung nur ungern erlebt. Merlin hat noch kein Moped, hat sich aber den Kärcher von seiner Oma organisiert und hat alle Burner mit Schlammspritzern auf der Durchreise zum Kärchern eingeladen. Seine Mama hat einen heimlichen Brunnen im Garten gegraben, dass Wasser gibt’s für lau.
03.09.09
Statement Lauf 2 T-Cup
Start war vollkommen Kacke, ich hatte vergessen, mir ganz fest vorzunehmen, einen Superstart hinzulegen.
Peter Geh, Ulli Bonsels und Hajo haben mich geschnupft, Hellmich und Schnieders haben bei freier Fahrt sofort ein schönes Tänzchen begonnen und sich schon in der ersten Runde abgesetzt. Dadurch, dass ich durch die 2. Schikane auf der Gegengeraden keine freie Sicht hatte, kam ich nicht so gut in Schwung. Hajo, der schwarze Ritter hat auffallend stark das Tempo vor allen Schikanen verringert, sodass ich mich zusätzlich durch ihn schikaniert fühlte. Ich betete zu den Göttern des allmächtigen Aufzünd, dass sie mir den Rhythmus geben, mit dem ich den schwarzen Ritter, den roten Peter Geh und Ulli den Bonsel wegmachen kann. Nachdem mein Gebet bei den Göttern erhört wurde, ich den Rhythmus fand, versägte ich einen nach dem andern um mich dann der elenden Fleißarbeit zu widmen, Hellmich und Schnieders einzufangen, die in den gefühlten 25 Runden der Trödelei hinter dem schwarzen Ritter natürlich abgehauen waren und ihr schönes Spiel ohne mich spielten.
Runde für Runde höchster Konzentration und Präzision brachten mich dann endlich näher an die beiden. Hellmich, der sich vor der schnellen Schikane auf der Gegengeraden hinter einem zu Überrundenten anstellte(aber das absichern nach hinten komplett vergas)gab mir so kampflos die Gelegenheit sie dort alle beide wegzuhauen.
Dann schlich ich mich an Schnieders ran, der schon einen ordentlichen Abstand vor Hellmich hatte. Als Schnieders mich bemerkte, zog er noch mal etwas an, der Fuchs. Er machte keine Fehler, sichert innen gut ab, ließ sich auch nicht verwirren, wenn ich mich außen beim anbremsen der Kehren mal zeigte.
So wurde er halt erster und ich zweiter.
Frank habe ich den Pokal mit der Widmung „Megananni“ überreicht, weil er seinen Job klasse gemacht hat in den ersten beiden Cupjahren und sich mit allerhand, teilweise auch etwas wirren Fragen und Problemen rumschlagen musste.
Sabine Kain, die Frau von Pierre Kain Nr.39 hat einen Pokal mit der Widmung „ Woschtprinzessin“ bekommen, weil sie in unserer soz. Gruppe das „Chattering“ mit Inbrunst übernommen hat. Beim Finale hat sie sogar Rouladen mit Semmelklösen gekocht, da kannst du sogar Dietmar fragen, der hat nämlich ein Töpfchen zum aufwärmen am nächsten Tag mitbekommen.
Außerdem hat sie mir vor zwei Wochen, als ich auf der Durchreise spontanen Hunger bekam in 15 min. 12,800Kalorien in den Hals geschoben.
08.06.09
Bremerhavener Fischereihafenrennen Fischtown `09
Diesmal war Powerfull mit einem Großaufgebot in Bremerhaven,
John, Rio, Lala und Fritz bei den Supersports, Stracki und Fritz noch zusätzlich bei den Fishtown Twin&Triples.
Chris, der Wunderlich IDM Pilot ebenfalls mit der leistungsmäßig unterlegen BMW F 800S bei den Twins.
Ein buntes Gemisch aus Street Triples, Honda CBR 600RR Strackis VTR 1000 dem Klötenpony.
Die Trainings liefen für Lala nicht so rund, Er fürchtete gar um seine Qualifikation, war in etwa so lahm, wie ein Eselskarren. Der gute hatte sich beim Straßentraining in Stadtallendorf beim anbremsen Ecke Asternweg etwas vertan und hatte das Vorderrad eingelappt. Nach Fisch kam er mit einem fett geschwollenen Knie und einer verschrammten Triple. Bei John lief die Geschichte besser. Nachdem seine Gabel vergangene Woche noch mal überarbeitet wurde fing das Fahrwerk nun auch vorne an zu werken. Es werkte sogar so gut, dass er in einem der Zeittrainings Rio mit der weisen Wellbrock im Sack hatte. Nach einem kleinem Ausrutscher des DD´s vor ca. einem Jahr am Sachsenring war die Dame wieder auferstanden. Vermutlich war ihr langweilig in DD´s Scheune und sie hat sich selbst geheilt und in schlichtes weis gekleidet.
Stracki jagte die alte VTR auf den 5.Startplatz und Fritz stellte das Klötenpony, was nach seiner Fahrwerkskur bei Öhlins am Ring, wieselflink und gar anmutig unterwegs war auf den 2. Startplatz. Das sollte Hoffnung machen für die Rennen am Montag. Zumal Fritz mit seiner Triple jedes Training der Supersports für sich entscheiden konnte. Er nahm Robert Glück die ungefähre Stärke eines Schamhaares ab und stellte die Triple auf Position 1 vor Glücks mächtig starker Wellbrock mit HRC, Öhlins-Forke, Carbon-Laufräder und all dem Schnickschnack J
Chris, der, wie Lala auch zum ersten mal in Fish an den Start ging schlug sich wacker, er lernte Runde für Rund dazu und hat diese für ihn neue Art von Rennstrecke zu schätzen gelernt, hat sich nach und nach an die Besonderheiten gewöhnt.
Das alles sollte einen spannende Race-Montag versprechen.
Der kam dann auch….
Wie in den vergangenen Jahren gern mal überspannt, unterblieben in diesem Jahr die heftigen Besuche im Vorhof zu Hölle, keiner war durch Alkohol demotiviert oder verpennt. Nur einer der Lokalmatadore erschien beim 1. Lauf des Tages, der Supermoto Klasse nicht auf seinem 2. Startplatz. Man munkelte „befreundete Fahrer“ hätten mit ihm zusammen den Vorhof besucht und ihm ordentlich eingeschenkt.
Supersport 600, Fritz hat den Start versaut, kam nur als dritter weg, konnte sich aber in der ersten Kurve wieder auf den ersten bremsen. Dann am Ende der Geraden bei den Stahlträgern bremst sich Glück vorbei, braucht aber die weite Linie, was Fritz wieder die enge Linie an die Spitze ermöglicht. Dicht an dicht geht es durch den Rest der ersten Rund. Bei den Stahlträgern wieder das gleiche, Glück bremst spät muss außen rum und Fritz schnappt ihn wieder innen. Dann etliche enge Manöver, ein guter Angriff von Glück auf der sehr starken Wellbrock, aber Fritz kann kontern. Dann genau in der Runde als der Fritz sich vornahm, etwas Ruhe in das Geschehen zu bringen und einen Rhythmus zu finden hat er dann beim umgreifen von Gas auf nach Gas zu und gleichzeitigem Zangeln den Hahn nicht ganz geschlossen. Was beim Zangeln unter Druck vom Hinterrad unweigerlich dazu führte, dass Fritz sich mit Wollust in die Fangzäune schmiss. Bei der Geschichte drückte er den Zaun an dem drei Damen standen zurück in Richtung Wand. Die erlitten zu allem Glück nur Schock´s und Prellungen und nicht, wie erst befürchtet Brüche an den Beinen und Kopfverletzungen. Weil eine der Damen einen gellenden Schrei beim Anblick ihrer Mutter, die mit einem Roten Glibbereis überströmt nach schlimmer Blutung aussah, losließ, fiel dann einige Meter weiter ein älterer Herr in Ohnmacht und glitt gleich einem nassen Handtuch am Gitter hinab. Von da ab kann der Fritz jetzt die Geschehnisse der Rennläufe in Fisch nicht weiter beschreiben und übergibt für die folgenden Zeilen an John.
Fritz ist dann mit Carmen und Isabel in die Klinik gefahren, hat sich röntgen lassen, wobei sich herausstellte, dass die von ihm vermutete gebrochene Rippe vom Motocross Training am letzten Samstag in Wirklichkeit drei waren. Neu von seinem Kuscheln mit den Eisengittern, war ein ausgekugelter rechter Oberarm mit einem abgebrochenen Tuberkulum und Prellungen von den Fusssohlen bis zum Hals.
05.05.2009
VENTILDECKELSURFING:

Wir hatten Spaß wie verrückt mit dem Klötenpony, der Fahrwerksumbau hat uns glatte 3,5 sek, gebracht. Im Seriensportrennen haben wir von zwei Dappessen profitiert, die sich beim anbremsen auf die Hasseröder verheddert haben und so gemeinsam zu Boden gingen. Einen, der vor uns platzierten Piloten, haben sie mit einer 20 sekündigen Zeitstrafe wegen Frühstart hinter uns platziert und einen wegen illegal hoher Motorleistung herausgenommen. So sind wir als einzige Zweizylinder BMW mit Fortunas Hilfe und den Fehlern anderer auf den 6. Platz gefahren.
In der ADAC- Conti Callenge konnten wir im Gegensatz zu unserem letzten Auftritt in Hockenheim eine absolut saubere Vorstellung geben. Schöni hat einen sauberen Start gezeigt und den Hochsitz des Klötenponys in Windeseile erklettert, um sich dann auf Zeitenjagd zu begeben. Er konnte unserem Moped in seinem einstündigen Startturn einige 1.40er Zeit rauskitzeln.
In meinem ersten Turn konnte ich die Fahrzeit auf über 1 Std 10min ziehen, bis mich die Spritlampe zum Boxenstopp zwang. Wir konnten den Spritvorrat wesentlich besser ausnutzen als zuvor. Was sicher daran lag, dass Icke Tankschaum zur Beruhigung des Benzins montiert hatte und an der Tatsache, dass in Oschersleben lange nicht so extrem gebremst wird, dass der Kraftstoff sich in der Front des Tanks sammeln kann.
Ich konnte in diesem Turn eine 1.39 fahren. Eine Superzeit mit diesem „Roadster und Reisemoped“
Nach Schönis zweitem sehr guten Turn von 55min. übernahm ich das Moped für den Endspurt.
Unsere Reifenwahl stellte sich jetzt gegen Rennende nach fast 4Std. als goldrichtig heraus. Wir hatten vorn Medium- und hinten Endurance- Mischung aus dem Hause Conti montiert. Als ich gegen Rennende auf die um ca. 25PS stärkere Buell unseres Motorenmannes auflief mussten die Gummis aus Korbach noch mal richtig ran. Die Buell musste weg vor mir. Es war schon sehr zäh an unseren Motorenmann ranzufahren, er fuhr einen sauberen Strich und machte einfach keine Fehler. Es gab keine Möglichkeit ihn wirklich sicher ernsthaft anzugreifen. Also wählte ich „ den steten Tropfen, der den Stein höhlt “, zeigte mich wo es nur ging und ließ ihn den Boxer hinter sich hören. Das fruchtete… Am Ende der Zielgeraden konnte ich ihm dann dass ein oder andere Mal in die Parade fahren. Er musste sich jetzt anfangen zu wehren.
Ich konnte ab und an die Führung übernehmen im techn, anspruchsvolleren Infield. Auf den Geraden hat er mich immer wieder abgefressen. Zu aller Freude kam auch noch die schnelle Triumph Speed Triple von Jens Hebisch und seinem Partner von hinten ran. So wurde aus dem Zweikampf ein Dreikampf. Es ging eng aber fair, die Pulks von zu überrundeten Fahrern brachten zusätzliche Würze für uns drei. Das weglassen der Ventildeckelprotektoren sollte sich jetzt auszahlen. Ich brauchte wirklich jeden mm Bodenfreiheit um mich gegen die beiden Leistungsmäßig weit überlegen Mitspieler zu behaupten. Durch die Hasseröder schliff ich stellenweise komplett mit dem linken Deckel, meine Arme waren einfach zu kurz um mehr Hanging off zu bewerkstelligen. In der Dreifach links, die im 4. Gang bei mittlerer Drehzahl gefahren wird kam ich mir auf meinem Ventlideckel surfend vor wie in den Wellen vor der spanischen Küste.
In der vorletzten Runde hielt der 4.Gang auf der Gegengeraden nicht mehr. Er sprang ständig heraus, zurück in den dritten. Die Speed Triple schnappte mich und nahm mir ratzfatz 200 Meter ab. Ich verdrängte den Gedanken eines blockierenden Getriebes, sammelte mich und richtete meine Konzentration auf die Letzte Runde, bremste extrem spät am Ende der Zielgeraden, traf optimal Hotel- und Hasseröderkurve. Segelte wie ein Mann durch die Dreifach Links und war an der Triumph.
Auf die Gegengerade passte alles, ich ging nach innen, blockte die englische Lady ein wenig, die sich hinter einer etwas lahmen 600er Windschatten für die letzte Gerade holen wollte. Ich selbst konnte mit den Contis noch einmal richtig früh ans Gas gehen und den Drehmoment des Boxer optimal nutzen. Schoss mich so in den Windschatten einer 1000er Suzi und konnte mich auf den ersten 100 Metern die Gegengerade heraufschleppen lassen. Das Reichte um die entscheidenden Meter zwischen mich und die Triumph zu packen. Bis zum Rennende konnten wir permanet 1.40 Zeiten realisieren. So kamen wir mit 5sek. Rückstand hinter dem viertplatzierten Team unserer Klasse ins Ziel.
Schönis Worte bezüglich der geringen Zeitdifferenz zum vierten waren: Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich locker noch nachlegen können!!!!!!!!
Wenn er beim nächsten mal wieder nicht so schnell fährt, wie er kann, sollte er auch nicht mehr so viel trinken, wie er Durst hat.
Grüße und Danke an Icke und Erich für den Spaß
Fritz
29.04.2009
Danke Honda…
du hast uns die Jugend zurück gebracht.

Wie 1980, als wir die selige CB 50 mit ihren 2 Ponystärken ausdrücken durften. Ganz tief auf dem Tank liegend, den Hintern so halb auf dem Polster des Soziusplatzes, die Fußspitzen zwecks Optimierung des CW-Wertes, eng gen Motor gedrückt. Die Ellenbogen so fest gegen die Knie gedrückt, dass die Kniescheiben schon verrutschen.
Danke Honda… Du hast die Sträßchen im Spessart für unser Race so frei gemacht von den Männern in ihren silber/blauen Autos mit den zwei blitzenden Pickeln auf dem Dach.
Du hast uns die Tanks gefüllt, die Heizdecken von den Reifen genommen, du hast uns herrliches Wetter und klasse Straßen für einen großen Renntag gegeben.
Du hast gemacht, dass das Kind im Manne wieder aufwacht.
Du hast uns die CBR 125R und Deine neuste Creation für Sparfüchse, Fahrschüler und andere vernünftige Menschen, die CBF125 geschenkt.
Du hast die neue CBF nicht billig gemacht, Du hast ihr zwar nur den im Vergleich zur CBR/R etwas schwächeren luftgekühlten Motor gegeben ( beide in offener Version gefahren ), ansonsten hast Du sehr großen Wert auf eine bemerkenswerte Ausstattung gelegt.
Abweichend von der CBR/R, die Du der Jugend als Rennerle geschenkt hast, hast Du der CBF sogar in einigen Bereichen Zugaben beschert, wie sie in dieser Klasse nicht zu erwarten sind. Du hast die Fahrwerksabstimmung gewollt straff ausgelegt, Du hast daran gedacht, dass hier auch mit zwei Personen noch ordentlich auf schlechten Straßen gefahren werden kann. Du hast den beiden hinteren Federbeinen sogar eine fünffache Verstellung der Federvorspannung montiert. Hast Platz geschaffen auf der straff gepolsterten Sitzbank für zwei richtige Hintern.
Du hast eine rahmenfeste Kanzel mit ordentlichem Wind und Wetterschutz drangeschraubt, Du hast ein klasse zu bedienendes Badetuch/Regenklamottenfach unter dem Soziussitz untergebracht, hast sogar an den Helmhalter für den Copiloten gedacht.
Du hast, wie auch an der der CBR/R eine Tankuhr neben den bei grellem Sonnenlicht noch gut ablesbaren Tacho geschraubt.
Du hast eine topmoderne PGM-F1-Einspritzung und einen geregelten Kat montiert.
Der 13Liter fassende Tank garantiert bei entsprechender Fahrweise sicher Reichweiten, von denen heutige Big Bikes nur träumen können.
Das Kaltstartverhalten ist absolut unauffällig. Ein Druck auf den Anlasserknopf und der Viertakter schnurrt vom ersten Augenblick wie ein Kätzchen.
Danke Honda, Du hast sogar daran gedacht uns bei der Fahrt zu schönen Photoplätzchen einen Renault Rapid als Windschattenspender vorher zu schicken, dank dem wir uns einen stattlichen Vorsprung vor den anderen Testern auf ihren wesentlich stärker motorisierten Waffen herausfahren konnten. Unserer Gegner waren mit solch edlen Stücken wie dem neune Scooter SW-T 400, Hornet 600 und tatsächlich auch einer CB 1000R ausgerüstet. Wir konnten sie durch geschicktes taktieren, extremen Hanging off, und Windschattenschlachten, unter Ausnutzung sämtlicher Drehzahlreserven und präzisen Schaltpunkten auf die Plätze verweisen. Dank der hervorragend arbeitenden Scheibenbremse waren wir jederzeit, auch in kritischen Situationen Herr der Lage. Die Verzögerung verdient alle Achtung. In einer etwas zu beherzt angefahrenen, sich zu allem Übel noch im Radius zuziehenden schnellen Rechtskurve winselte der Vorderreifen wie ein Junger Hund, der die erste Nacht von seiner Mutter getrennt wurde.
Honda, hättest Du uns die beiden Mopeds schon 1980 gegeben, aus uns wäre was geworden.
Mit der CBR/R zum 16. Geburtstag wäre der Anfang einer großen Rennkarriere sicher gewesen.
Nennen wir ihn Rio aus L.A…
ER sagte uns bei der Durchsicht der Bilder, dass er mit diesem Moped sicher den Grundstein für seinen Moto-GP Einstieg gelegt hätte.
Zur CBF 125 sinnierte er verträumt und schon fast nicht mehr auf dieser Welt ….
Mit dem Moped hätte ich allein schon aufgrund seiner Vernunft und Sparsamkeit ein Vermögen zusammen gespart, müsste nicht mehr drei Schichten schuften, hätte längst ein schönes Haus, eine schicke Blondine zum Eheweib und einen Honda S 2000 in der gefliesten Garage.
Danke Honda, wir durften spielen wie die Kinder
die.News:
25.03.2009
Moto GP Kawa 2006
Teile sind von 2005'er:
Alle Infos bei Livio: livio69@gmx.net
31.08.2008
T-Cup
Der 1.Lauf in Oschersleben, Hajo's Bericht.
Hajos Bericht vom 2.Lauf in Oschersleben bei rock the race.
3. Bericht von Hajo über Hockenheim.
10.07.2008
500km Oschersleben
Weitere Erfolge für das Team Wunderlich Nach dem überaus erfolgreichen Auftritt des Team Wunderlich beim Pfingstklassiker in Bremerhaven setzte das Team aus Sinzig eine zweite Duftmarke im Oscherslebener Motopark. Bei den „500 Kilometer von Oschersleben“, einem Drei-Stunden-Rennen am 25. Mai im Rahmen des ADAC Conti Langstreckencup... klick
22.05.2008
Pfingsten in Bremerhaven
Alles verkauft, nur noch einen Wohnwagen Bj. 77 frisch vom Campingplatz Frielendorf, schnell einen frischen Tüvstempel draufgeklebt. Von Farmer die alte gelbe Honda und den Sprinter geborgt. Von Carmen die Triumph und von Wunderlich die BMW samt Werkstattmeister nach Bremerhaven, auf Hinnis Spielplatz für große Jungs gepackt. klick
19.04.2008
1000 km Hockenheim

Eklig früh und mit einer Wetterprognose zum heulen, ging es dieses Jahr zur Auftaktveranstaltung nach Hockenheim.
Auf Vermittlung von Franz Pickenhahn konnten Schöni und ich in diesem Jahr erstmals eine BMW einsetzten.
12.03.08
Street Triple Cup 2008
Fritz und Lala haben sich für den Street Triple Cup der dieses Jahr startet angemeldet.
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www.street-triple-cup.de
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