warum.powerfull.de
Es geht hier um mehrere vernünftig Menschen/ Freunde die einen heiden Spaß daran haben Zweiräder zu pressen, ob im Gelände auf der Rennstrecke oder bei Straßenrennen, es geht immer dahin wo es abgeht. Wenn ihr wirklich noch mehr wis
sen wollt dann könnt ihr es hier erfahren!
lasted update @ 08.11.2008
News:powerfull.de
Hier findet ihr verschiedene Neuigkeiten und weitere Bekanntmachungen.die.News:
28.11.07
Bericht für Peugeot vom 24h Harzring Rennen. klick
10.10.07
45. Frohburger Dreieckennen

Road Racing in Deutschland
Ein wirkliche Straßenrennen in Frohburg, geil dass es so was gibt.
mehr
25.09.07
Warum die Schwarze Pfütze Schwarze Pfütze heißt
am letzten Wochenende fand in Schweinfurt ein Lauf zur German Cross Country Meisterschaft Start. Ort des Geschehens war die berühmt berüchtigte Schwarze Pfütze. Schon am Abend vorher bin ich angereist. Fritz und Rio waren schon da, Erich hat auch nicht lange auf sich warten lassen. Fritz und Rio haben noch die Klasse umgenannt und damit auf ein Wohnmobil verzichtet, nur um mit uns im selben Rennen fahren zu können. Nachdem klar war dass die Strecke einen ziemlich knüppelharten Belag hat hab ich noch schnell das Hinterrad gewechselt und einen alten Reifen eingebaut, hier kann man auch mit Slicks fahren, dachte ich zumindest. Später dann haben wir uns der ordentlichen Vorbereitung auf das Rennen am Samstag gewidmet. Am nächsten Tag sah alles nach Top Bedingungen aus, also nix wie rein in die Klamotten und ab zum Start. Es ist immer wieder der Hammer wenn 130 Enduros nach dem Le Mans Start auf die erste Kurve loshämmern. Leider ist bei der Gelegenheit der Fritz innen durchgewischt. Die erste Runde bin ich relativ vorsichtig angegangen, erstmal die Strecke vom Mopped aus ansgucken um dann in der zweiten zu wissen wo es lang geht. Lief soweit ganz locker. In der dritten ist dann ein anderer Fahrer direkt neben mir durch eine schwarze Pfütz gedonnert und hat mich mit der Matschbrühe geduscht . Von einem Moment auf den anderen war die Sicht gleich null, in der Brille war es Sackdunkel. Dumm gelaufen, denn ich bin im dritten Gang und hart am Gas. Die nächste Kurve hab ich dann mangels Sicht kurzerhand ignoriert. Im Blindflug ins Off bedeutet natürlich Abflug. Ist dann doch einigermaßen glimpflich abgegangen. Bis die Brille wieder einsatzfähig war ist ne Menge Zeit vergangen, der Streckenposten hat Sie mitgenommen und irgendwo gründlich gewaschen. Währen ich rumstand und auf die Brille warte sind dann auch alle anderen an mir vorbeigedonnert. Irgendwann konnte ich dann doch weiterfahren. Gegen Ende hab ich mich dann noch mal mit Fritz gebalgt. Dabei ist mir das Hinterrad blockiert, eine Schraube vom Kettenrad meinte sie muss sich lockern und sich an der Schwinge festhalten, das war das aus kurz vor Schluss. Beim nächste Einsatz in Schweinfurt werden alle Abreißvisiere montiert die greifbar sind, mit Durchblick wir dann der Schwarzen Pfütze ein Schnäppchen.
Huby
21.09.2007
Bericht vom SBK Lauf in Oschersleben beim BIKEtoberfest 2007.

Fritz war für das Motorradmagazine Fast Bike unterwegs.
Allgemeiner Bericht und Ergenisse zum BIKEtoberfest 2007 in Oschersleben.
Rennbericht zum Super Bike Lauf.
13.09.2007
Rennwochenende in Tschechien

Auf dem Autodrom in Most fuhren Fritz, Erich und Huby 8h GEC Rennen.
Otzi prüfte seine 600 RR auf Herz und Nieren. John fuhr sein erstes Sprintrennen in der SSP- Klasse. mehr
10.09.07
Brunch mit den TT-Piloten im Orchid Garden in Kassel
Am 3.Oktober ab 11h findet im Thai Restaurant des vollkommen rennsportverstrahlten Inhabers Pan Chin ein Brunch mit den TT-Teilnehmern Thomas Schönfelder und Frank Spenner statt.
Angesprochen sind alle, die Lust haben, ihre Gaumen mit fernöstlichen Spezialitäten, garniert mit vollsynthetischem Öl und enorm klebrigem Gummi (in unserem Falle die beiden Hausmarken Continental und Pirelli) zu konfrontieren. In benzingeschwängerter Atmosphäre werden die beiden und ihre Helfer einige Geschichten, rund um das 100jährige Jubiläum des berühmtesten Straßenrennens der Welt zu erzählen wissen. Spenner, der zur Vorbereitung auch an den Läufen des North West 200 in Nordirland teilgenommen hat, wird dazu einiges sagen können.
Schönfelder, der in diesem Jahr zur TT auf der Isle of Man geheiratet hat, kann sicherlich auch einige interessante Anekdoten erzählen.
Erwartet wird auch der Leiter der diesjährigen TT-Delegation, ein Mann mit mannigfaltiger Erfahrung auf allen Showbühnen der Welt, ein Curryliebhaber vor dem Herren, der Real Road Racing Man überhaupt. Ein Wahrer Mann der Tat.
Der selbst benzingetriebenen Seitenwagenmopeds einfach aufgrund seiner Erfahrung und seiner Willenskraft abverlangt, dass sie auch mit Dieselkraftstoff im Tank, klaglos für ihn ihre Höchstleistung abgeben.
Der selbst davor keinen Halt macht, kompressoraufgeladene Werks- Scooter das Kurbelgehäuse bis zum Anschlag mit Benzin aufzufüllen, sich dann wundert, dass die Bestie nicht anspringt… Wo er doch so schön voll getankt hat…..
Die Veranstaltung findet in 34130 Kassel, Heßbergstraße 1 statt. Orchid Garden
Fritz
20.08.07
Von der Professionalität der Vorbereitung des schnellsten deutschen TT-Fahrers
Wie alle Jahre wieder, hat der nette ältere Herr, Bürgermeister, Kartbahnbetreiber, Hotelier und Rennleiter in Personalunion, zu Reinstedt, zum 24 h Rennen gerufen.
So kam es nun zum ersten mal seit Jahren, dass ich zu den 24h vom Harzring nicht an den Start gehen konnte. Einige Rippen waren im Sack, der Schleimbeutel am rechten Ellenbogen musste geflickt werden und der Arm bekam nach dem nähen einen Gips.
Fritz :-(
Pressemitteilung
Kasseler Team erfolgreich bei den 24 Stunden

24 Stunden sind nicht nur die klassische Renndistanz in Le Mans. Auch im Harz wird ein solches Rennen gefahren. Auf dem Harz-Ring findet bereits seit 9 Jahren diese Distanz für Roller, Leichtkrafträder und Mopeds statt.
Nähere Infos im Internet www.harzring.de
Auf dem Bild sind neben der eingesetzten Yamaha TZR125 von links:
Chefmchaniker Frank Haarmann, Teamchef und Fahrer Pan Chin, Rio Reisse, Helmut Freiberger "Lala", „Hubby“, Erich Freiberger "Erich" und Thomas Schönfelder "Schöni"
20.08.07
24h Oschersleben

Nachdem Niggi die alte schwarze K3 klasse vorbereitet und Dieter noch ein paar neue Gabelbrücken gebaut hatte, lief das alte Mädchen wie am Schnürchen.
Das Mittwochstraining, die freien- und auch das Zeittraining waren absolut gelungen. Keine Defekte am Moped, keine Fehler von uns vier Fahrern. Niggi markierte mit 1.34 die Bestzeit, Karl war etwas langsamer und ich konnte trotz meiner desolaten Rippen eine glatte 1.36 fahren. Dies lag sicher auch stark an der harmonischen Abstimmung, die Niggi dem alten Moped aufgedrückt hatte.
Im Warm Up war es am regnen und die viertel Stunde, die ich im Regen fuhr, tat meinen Rippen eklig weh. Eine halbe Stunde später mussten die drei Fahrer nominiert werden, die das Rennen dann machten. Ich traute mir die Distanz nicht zu und war heilfroh, dass Lars unser Reservefahrer in die Presche sprang.
Das Rennen war dann genau so unauffällig wie das Training. Das alte Mädchen lief einfach nur rund, bekam nach 1 ¼ h den Tank voll, einen halben Liter Öl rein und einen frischen Fahrer aufgeschnallt. So ging der Tag zu ende und der Morgen kam. Kurz nach Mitternacht gab es einen großen Service, mit Reifen, Bremssteinen, Öl, Sprit und frischem Reiter. So ging das einfach problemlos bis in den nächsten Vormittag. Der Ölverbrauch ging langsam zurück, der Motor war wohl eingefahren, der Schalter für den Schaltautomat verlangte nach etwas Caramba, das war schon alles. Wir lagen die meiste Zeit des Rennens auf Position 20.
Unsere Boxennachbarn BMW zeigten uns wie eine Werksmannschaft Boxenstops und Fahrerwechsel macht, ein Traum, da saß jeder Handgriff. Hut ab vor der Truppe.
Die beiden Triumphs, die Ketchup und Dietmar Franzen fürs PS- Team betreuten sind in der Nacht gestorben, lange Gesichter bei der Truppe. Hausmeister Schmitt mit Stefan Merkens unterwegs haben durch mehrere Stürze elend viel Material vernichte und eine lang Nacht zum schrauben gehabt. Stefan, der joote Jong, hat die R1 nur einmal gelegt, konnte sie aber aufheben und weiterfahren.
TT-SchmiTTi in KTM Diensten unterwegs wurde gleich zu Anfang von einer Kuh in der langsamen Schikane abgeräumt. Nach ordentlicher Pause zum richten der Superduke hat er sie bei seiner Aufholjagd grad noch mal geerdet. L Unsere Suzi lief währenddessen, als wenn sie das alles nichts anginge. Einfach planmäßig von Tankstop zu Tankstop. Niggi, Karl und Lars machten ebenfalls keine Zicken und schruppten Suzi so gut sie konnten.
Es wurde mir langsam mulmig, bei so überhaupt keinen Problemen. Ich traute mich nicht mal kurz ins Städtchen zum Sprit holen…
Die Michelin Gummis hielten, das es eine Freude war, wir hofften insgeheim, dass wir profitierend durch den ein oder anderen Ausfall zum Ende hin noch einige Plätze gut machen konnten. Aus eigener Kraft war 2-3h vor Schluss keine Verbesserung mehr drin. Zwei Stunden vor dem Ende verrauchte dann die Harley von Holger Aue, die lag aber weit hinter uns.
Knapp eine h vor Schluss war es dann nach einem beängstigend unauffälligen Rennen bei uns so weit. Karl kam mit Suzi angeschoben, sie machte keinen Mucks mehr, wenn man das Anlasserknöpfchen drückte. Nur ein leises Klack signalisierte uns, das der Anlasser einrastete, es aber nicht schaffte, die Kurbelwelle zu drehen.
Nach Demontage von Tank und Airbox konnten wir bei geöffneten Drosselklappen im vierten Zylinder den Salat sehen. Beide Einlassventile waren ab und lagen lustlos und von ihren Schäften getrennt im Ansaugtrakt. Fertig war unser Rennen, die Enttäuschung war allen ins Gesicht geschrieben. Die Lösung der Misere und Hilfe zur Aufhellung der doch etwas depressiven Stimmung war Alkohol ….
Nach einigen Runden Radeberger vom Faß und nach der Siegerehrung dem Genuss unseres lieblichen Zimtlers kamen die Gemüter langsam wieder ins Gleichgewicht.
Fritz
30.07.07
Hurra, Powerfull hat ein Kind gekriegt. Ein Junge, ein richtig stattliches Kerlchen, wohlgenährt und kräftig von Gestalt.

Um mit bei uns zu sein, hat er sich todesmutig in Brünn vor eine Kuh geworfen und diese mit einem starken Stoß mit seinem Brustkorb in den Orbit geschleudert. Fahrer, Kuh und unser Hubi wohlauf.
Powerfull, die glücklichen Eltern freuen sich riesig über Ihr neues „Kind“ und warnen auf diesem Weg gleichzeitig alle Kuhtreiber dieser Welt davor, unseren Hubi jemals wieder überholen zu wollen.
Fritz
30.07.07
5. GEC Lauf in Oschersleben
Unter dem Teamname „Motorrad Hofmann & das-gas-ist-links.de“ haben „Farmer“ Walter Hofmann, der sich zum Glück von seinem Motorradbauchladen in Roßach (Niederaula) kurze Zeit trennen konnte und ich John Riedemann das 4h Rennen in O-Leben bestritten.

Donnerstag angereist und alles Startklar gemacht, um schon Freitag frühs den Kurs etwas kennen zu lernen. Farmer hat in vor zwei Jahren schon unsicher gemacht und war mit drei Turns ab Mittags bedient genug. Im ersten Turn war es noch nass und ich bin nur kurz für drei Runden draußen gewesen um überhaupt zu sehen, wo es lang geht. Den zweiten habe ich komplett genutzt und es war nun schon fast trocken. Im dritten war alles abgetrocknet und man konnte schon richtig Gas geben, was ich auf der Gegengerade direkt versucht habe umzusetzen, doch ich konnte leider irgendwie nicht mehr einlenken. Es ging dann leider für mich durch den Dreck, was ich leider nicht ganz gepackte und meine CBR samt Kopf in den Kies stecken musste.
Fritz hat das auf einer anderen Ecke der Strecke (letzte Kurve Start/Ziel) vorgemacht, nur ist er in eine fiese Falle getapst. Fritz hat schon sehr viel auf dem Kurs in O-Leben bei 24h Rennen verbracht und kennt fast jeden Quadrat Zentimeter der Strecke und nutzt auch fast jeden um schön rum schießen zu können, doch das neben den Curbs die früheren grün gestrichenen Betonfleckchen durch Kunstrasen ersetzt wurde, wusste bis dahin keiner von uns. Leider hat er sich dabei die Rippen so stark deformiert, dass er nachdem seine R1 wieder hergerichtet war und er wieder Zeiten brennen wollte der Schmerz zu groß war um zu pressen.
Farmer hat im vierten Turn (seinen ersten) eine weitere Furche in den Kies gezogen (direkt neben meine), doch er hat wie ein Mann den Lenker gehalten und die Nummer locker gestanden.
Bis dahin war meine schnellste Zeit eine 1.53, womit ich schon sehr zufrieden war. Die restlichen Turns war richtig schönes Wetter und nach und nach bin ich langsam mit dem Kurs, allerdings leider nicht ganz mit meinem Moped klar gekommen. Hab ein gebrauchtes Sport- Federbein zuvor eingebaut und die Gabel überarbeiten lassen. Doch irgendwie bin ich nicht richtig zu recht gekommen. In Hockenheim bei meinem letzten Renntraining bin ich besser klar gekommen. Hab dann versucht etwas am Fahrwerk einzustellen und das viel zu hohe Heck runter geschraubt, naja war irgendwie immer noch hoch. Bin den Tag einfach mit den Einstellung zu Ende gefahren, denn das größere Problem an Schnelligkeit zu Gewinnen, war die fehlende Streckenkenntnis. Meine schnellste Zeit war laut Lap Timer eine 1.50 tief... schade was mit ner vier nach der Minute wäre cooler.
Erich Freiberger und „Huby“ Hubertus Junker haben auch schön trainiert und waren flott unterwegs.
Am Abend sind dann erst „DD“ Thomas Diehl und „Rio“ Uwe Reiße (Team: „Rio Racing“) angereist, da beide schon öfter im Motopark Oscherseleben unterwegs gewesen sind und aufs einschießen verzichtet haben.
Der GEC Renntag am Samstag war morgens und auch noch mittags sehr regnerisch. Farmer hat das Zeittraining allein bewältigt und einen guten 29. Startplatz eingefahren. Ich musste ihn etwas allein fahren lassen, da ich mich noch um Regenreifen kümmern musste. Habe in der Zeit reifen aufziehen lassen und mein Moped vom Öhlins Mann Fahrwerkstechnisch Röntgen lassen. Und siehe da, dass Heck war immer noch zu hoch und die Gabel viel zu weich. Na jetzt war es klar, warum ich nicht gut mit dem Moped klarkam.
Kurz vor Rennen hatte ich dann Regenreifen auf Felgen. Farmer fuhr vom 29. Platz den Le-Mans-Start. Er war so clever und hatte direkt zwei Motorräder dabei. Eins fürs trockene und das andere für nasse Fahrbahn. Farmer konnte den Platz gut behaupten und fuhr sehr männlich im Regen.
Nach einer halben Stunde musste ich dann ran. Ich bin mit den neuen Regenreifen sehr vorsichtig gefahren, da ich mit so was noch nie zu tun hatte und dadurch planlos war, was damit geht. Bin dann einfach in etwa auch eine halbe Std. gefahren und war froh als der Turn endlich um war. Die Strecke wurde langsam trocken geblasen und es regnete nicht weiter. Framer ist dann nochmals mit seinem Regenbike raus und ich anschließend mit trockenen Brückensteinen. Hatte immer noch Probleme mit Fahrzeug und etwas mit der Streckenkenntnis, doch nach und nach besserte sich das und als ich eigentlich schon völlig alle war, also die Kraft am Ende und das Motorrad mit mir gefahren ist, lief es auf einmal und ich hatte richtig Spaß. Habe dann eine 1:46 gepackt, wie geil ist das denn?
Farmer sein Gepimptes Motorrad für Trockenfahrten hatte inzwischen aufs Brett geschissen. Er kam rein und meinte irgendwas sei mit dem Hinterreifen, dabei hat er es verbluten lassen, überall war in selbiger Motorradfarbe gelbe Kühlflüssigkeit. Wir konnten uns trotz des Verlustes eines Motorrades und einen dadurch blöden Wechsel auf den 33. Platz von ca. sechzig Teams fahren. Ich bin Absolut zufrieden mit diesem Ergebnis und hätte eigentlich nicht gedacht, dass wir bzw. ich überhaupt so gut mitfahren konnte.
Jetzt hat sich gezeigt das die viele Vorbereitung an Bastelei und das Fahren mit Gas links nicht ganz unsinnig ist. Ich hatte zum Schluss richtig Spaß und habe in nächster Zeit vor noch weitere Rennen zu fahren.
Ich bedanke mich fürs Helfen mit Schrauberarbeiten und tausend fachen Räder und Bremsscheiben tauschen.
John
15.07.2007
Rache für John:
Olli hat den armen John in O Leben schon mal so richtig abgefüllt. Dem war ganz schlecht und er kann und will sich da nicht mehr so richtig dran erinnern.
Jetzt geht das andersrum…..Der John hat gehört, dass in O Leben das letzte 24h Rennen stattfinden soll. Er hat auch gehört, dass der Niggi da noch mal ran will. Außerdem hat er gehört, dass der Fritz mal wieder einen Tag und eine Nacht Moped fahren will.
Nun sieht er seine Chance auf Revanche….Er spielt ein böses Spiel.
Der Fritz und der Niggi, zusammen mit einer weiteren juvenilen Schweizer Geheimwaffe sollen sich verbünden, für einen Tag und eine Nacht. Sie sollen mit anderen das Fangspiel spielen. Dabei werden Helfer und Helfershelfer das Spiel begleiten. Alle werden sich auf das Spiel konzentrieren.
Im Hintergrund wird Olli die Helfer, deren Helfer und die Spieler mit geheimen Mixturen stärken.
Weit hinten, ganz weit hinter dem Hintergrund wartet John…..Er wird dann, wenn alle auf das Spiel achten, wenn Olli die Mixturen mixt, vielleicht zuschlagen. Er wird das leise tun, ganz leise…Es wird keiner merken. Es kann auch sein, dass er es eine Nacht vor dem Spiel tut, es kann aber auch sein, dass er es kurz nach dem Spiel tut. Alle werden dabei sein, drumherum werden sie stehen, richtig merken wird es keiner.
Irgendwann wird Olli merken, dass John das böse Spiel mit ihm spielt, er wird sich besinnen.
Er wird den Spieß rumdrehen, er wird dem John das Elixier eintrichtern. Solange selbst davon zu sich nehmen, bis sie beide gleichauf sind.
Dann wird das Spiel wie schon so oft sein schauriges Ende nehmen.
Alle werden davon wissen, alle werden sehen, wie sich die beiden bekämpft haben. Sie werden ihre schlaffen Körper sehen, in ihre müden Augen schauen. Sie werden es sogar riechen können. Sie werden ahnen, wie fürchterlich und gemein dieses Spiel wirklich war.
Der ganze Krieg, wie fast alle religiösen Kriege dieser Welt, hat seinen Ursprung im Glauben:
Vor langer Zeit einmal hat ein Manager, ein Fritz, ein Niggi und ein Olli gemeinsame Sache gegen einen Rest der Welt gemacht.
Als sich diese vier Krieger selbst miteinander etwas verzettelt hatten, der Fritz nicht mehr mitspielen wollte, da kam den anderen Dreien eine Idee.
Sie wollten allen, die etwas Geld in die Sache der verbliebenen Drei stecken wollten, und somit den Gedanken der Vier zu Ende bringen wollten, ein Stückchen Fläche auf dem schwarzen Kriegspferd verkaufen. So auch dem John….
Nun die Glaubensseite der Geschichte:
Der John, ein Spieler durch und durch, durchschaute das System der verbliebenen Drei und lies in aller Ruhe das schwarze Kriegspferd mit einem www.powerfull.de Brandmal schmücken. Olli in seinem Glauben, glaubte, der John würde das bezahlen…..tat er aber nicht… Wurde deswegen schlimm vom Olli bestraft,….wird sich nun rächen….
So begann einst die Geschichte, die wir alle zusammen am Wochenende des 11 / 12 August weiterführen…
See you in O Leben
Fritz
15.07.2007
Powerfull meets Gleis 1 und will Freens und Co. versägen:
Der Hubi hat um Mithilfe gebeten, den Freens und den Stammi von Platz 1 der GEC Wertung wegzuputzen. Ein kühner Plan.
Der Fritz war so richtig lahm, wollte im freien Training keine Schräglagen fahren und schon gar nicht spät die Bremse ziehen.War vom Kopf her (hat er wirklich so was. Ist nur außer Gaaas meist nicht viel drin) noch irgendwie auf Straßenkurse mit Mauer und Häusern eingestellt.
Am Abend zum ersten Rennen ging es dann. Ist aus der 7. Reihe bis auf den 6. Gesamtplatz gefahren mit einer entspannten 2.14 flach.
Hubi der alte R1 Recke hat dann am Samstag freiwillig zum Zeittraining fürs 4h Rennen den Hahn so richtig gespannt. Mike sacht noch: Booohhaaaaa, der Hub, der geht ganz spät und ganz innen noch an etlichen vorbei……. Zwei Kurven später hat er sich ganz spät und ganz innen vor die Räder der einzigen Boxerkuh im Feld geschmissen und den Eisenreiter ganz hoch mit seiner Kuh, fast bis zu den Wolken geschickt. Dann wollt sich der Hub erstmal in der Klinik untersuchen lassen und das Team hat sich auf die Suche nach geeignetem Menschenmaterial gemacht.
Als der Hub von seiner Anja im Transit liegend zurück gebracht wurde, war ein schneller Scheibendoktor aus dem bayrischen als neuer Mann eingekauft worden. Zur Sicherheit ( und das sollte sich als richtig heraus stellen ) hat Mike dem Hubi seinen Stuhl nur so zum Spaß halt mal fürs Rennen so als Reserve, wieder zusammengeklebt.
Denn………
Dr. Glas gab vom Start an richtig gas.
Der Fritze, auch nicht faul, flog in seinem ersten Turn mal gleich aufs Maul. Im rutschen noch den Transponder abgefrickelt und dann im flotten Dauerlauf neben der Ideallinie zur Boxenausfahrt. Der freundliche Tscheche hat auch nicht lang gefackelt und den Fritze über die Strecke zu Dr. Glas laufen lassen. So konnte der wenigstens weiter seine Sache in seinem ersten Langstreckenrennen fehlerfrei und gut weitermachen, während sich der Hub und der Fritze erstmal für eine Runde schämen in den Keller setzen mussten.
So kam dann wenigstens Hubis 07er noch zum Einsatz und wurde erstaunlicherweise sogar heile gelassen.
Irgend einen Platz hat es auch gegeben. Fehler hat Dr. Glas keinen einzigen gemacht, einzig Fritz und Hubi sollten sich mit ihren Händen gegenseitig an die vorstehenden Teile, mitten im Gesicht, unterhalb der Augen fassen und daran drehen, bis sie quietschen und daraus fürs nächste Rennen lernen!!!!!!
Fritz
28.06.07
Purple Helmets:

Irgendwann war die Idee geboren, zu Schönis Hochzeit ein paar Mopeds von den Helmets zu besorgen. Heike Perry hat bei Steve Collins von den Helmets die Vorarbeit geleistet.
Im Vorfeld hat Schöni leider etwas Wind von der Geschichte bekommen und hatte mächtig Schiss, dass die Helmets mit ihrer ganzen Truppe auftauchen und ihm das Fest versauen. Ich war nicht ganz unschuldig, hab dann und wann noch etwas Öl ins Feuer gegeben L
Ok, haben wir irgendwie geklärt.
Wir waren dann im Stadion, haben uns die Show der Helmets gegeben und bei der Gelegenheit gleich die Abholung der zwei Mopeds mit Steve bequatscht.
War alles vollkommen easy, seine Frau hat SchmiTTi noch zwei von den niedlichen Mäntelchen mitgegeben als er die Mopeds abgeholt hat.
Morgens um 11h, nachdem sich SchmiTTi und ich in Schale geschmissen hatten, die Strapsgürtel perfekt saßen unsere Möpse schön mit alten Socken aufgebaut waren und die etwas engen Klamotten ein wenig mit Kabelbindern fixiert waren sollte es losgehen.
Kurze Probefahrt mit den Mopeds im Fahrerlager und das Drama nahm seinen Lauf….
Eh schon etwas spät dran, wir mussten noch mit SchmiTTis Simone und Konna im Bulli hinter uns, durch die halbe Stadt zum Standesamt, als bei SchmiTTis Waffe das letzte Fädchen vom Gasseil riss. Jetzt gab es Stress…,nix da zum flicken, die Zeit lief weg. Wir haben an den Resten vom Gasseil dann irgendwie zwei Kabelbinder drangetütel, wie früher bei der Mofa und los gings. Bei dem elenden Verkehr und dem Megastau bis zur Quarter Bridge ein schöner Spaß, SchmiTTi bei seiner geschmeidigen Fahrt mit der Fliehkraftkupplung noch nicht vertraut, mit dem Kabelbinder vom Gaszug um den Finger, zuzuschauen. Am Stau vorbei ging nicht, wir hatten ja den Bulli mit Simone und Konna hinter uns. Stress nahm zu.
Als wir vor dem Standesamt aufschlugen war die ganze Gesellschaft schon fertig mit heiraten und alle standen draußen vor. SchmiTTi hat seine Waffe zum einparken standesgemäß aus voller Fahrt abgelegt und nachher steif und fest behauptet, dass gehöre zu seiner Choreographie. Ich hab ihm kein Wort geglaubt und ihm zur Strafe beim Tanz auf seiner havarierten Waffe mal eben den Handbremshebel abgetreten. So war geklärt, dass SchmiTTi von nun an mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen hatte…
Bei der Fahrt vom Standesamt zu Bushys Bierzelt machte er dann auch erwartungsgemäß durch defensive Fahrweise auf sich aufmerksam. Der Leerweg der einzigen noch vorhandenen Bremse, seiner Fußbremse, war enorm. In leichter Schräglage gebremst, erzeugte der auf der Piste schleifende Hebel schnell kleine Fünkchen, ohne wirklich zu bremsen.
Trotz dieser kleinen Handicapes schlug er sich tapfer und immer noch geschmeidig durch den Verkehr, putzte fast noch hier und da einzelne Gegner von der Strecke…speziell in den Bremszonen sah es aus, als sei er megaspät dran. Sehr männlich der SchmiTTi!
Well done !!!
An dieser Stelle noch mal ein herzliches Danke an Heike, Steve, Simone und die Oma meiner Tochter, die unter fadenscheinig von mir gestammelten Bitten, einen Ihrer spitzenbesetzten BH`s am Opa vorbei, aus dem Schlafzimmer, in meine Hände gespielt hat.
Fritz
25.06.2007
Nun zur TT:
Nachdem mich vor Mothers Cross beim North West 200 das schwere betrunkene irische Mädel nachhaltig berührt hat, hab ich eine kleine Rundreise durch Irlands Norden gemacht.
Am Donnerstag ging es dann von Belfast mit der Fast Ferry zur Isle of Man. Dort auf dem Schiff hab ich dann im Rennprogramm gelesen, das ich auch wirklich einen Start auf der TT hab. Soviel zur professionellen Abwicklung dieses Megaevents und der Umgehensweise mit den Fahrern, die nicht Mc.Guinness oder sonst wie heißen.
Schöni und Leo waren schon im Fahrerlager. So konnten wir, wenn Schöni mal ein Stündchen frei hatte und nicht mit dem Innenausbau seines LT’s zum Zwecke eines romantisch/reibungslosen Ablaufs der Hochzeitsnacht beschäftigt war, doch den ein oder anderen Pubbesuch realisieren. Dort hatten wir dann die Muse, um die kniffeligen Passagen der Strecke zu besprechen. Zwischenzeitlich haben wir den Megaeventmanagern und Ex- TT Helden Paul Phillips und Milky Quale noch geholfen, Ihre Boxenmauer in strahlendem weis glänzen zu lassen.
Die Trainings liefen für mich problemlos. Der Lehrling, Rio und Eisen waren mittlerweile eingetroffen, den Beamer als Blinden Passagier mit an Bord. Ausgestattet mit einer feinen 600RR aus Aarons Fuhrpark. Als kleine Predigt bekamen die Herren vom Verband vom lieben Aaron zu hören, das der Fritz auch auf der Insel wär und auf keinen Fall die Räder oder sonst was aus der Offenbacher Waffe ausborgen solle. An Dieser stelle einen kurzen Dank für die unbürokratische und wirklich wichtige Unterstützung des Real Road Racing Teams und die Warnung vor dem bösen Fritz an den Verband.
Trainingshöhepunkt war für mich der sagenhafte 8.Platz von Michael „Loene“ Weynand auf Bolligers Langstreckenwaffe.
Leider nicht im Rennen umzusetzen. Loene hat bei Laurel Bank das Kabel etwas zu stramm gezogen und den Wald auf 200m Länge in Brand gesetzt. Als ich mich langsam dem Ort seines Glückes näherte, dachte ich, ich wäre direkt auf dem Weg nach Vietnam. Überall auf der Straße brennende Mopedrückstände und Trümmer. In die Unfallstelle war noch Victor Gillmore und ein weiterer Fahrer reingebraten, hatten ihre Bikes ebenfalls in kleine Baugruppen auf der Fahrbahn verteilt.
Gillmore hat sein feines factory Superbike aus dem Team von Ian Lougher für 20.000 Pfund extra für die TT ausgeborgt…
Alle drei Fahre standen am Streckenrand, was bei diesem enormen Gemetzel auf der Strecke fast unglaublich war. Loene hatte den Fuß geprellt, Gillmore das Schlüsselbein durch und der dritte hat einfach nichts.
Es war für mich nicht ganz einfach, nach der Unfallstelle den Rhythmus wieder zu finden. Nachdem wir eine Stunde Aufenthalt im Parc Fermé hatten und der Wald gelöscht war, durften wir noch mal für eine Runde raus. Ich bin mit Sandor Bitter, meinem Teamkollegen aus der Langstrecken-WM zusammen los. Er auf dem Superstock Moped, ich auf der 600er. Das war die geilste Runde der diesjährigen TT für uns beide. Wir hatten einen Höllenspaß bei den vielen Überholmanövern und bei den Einfahrten in kniffelige Passagen mit teilweise sehr sehr wenig Abstand. Mein Moped ging absolut klasse, ich konnte Sandors Suzi im Windschatten die kompletten Sulby Staight folgen. Nach Creg-ny-Baa hab ich ihn aus dem Windschatten raus genascht und konnte ihm bis ins Ziel noch 6sek. aufbrummen. An dieser Stelle meinen besten Dank an Dietmar Franzen, der den Motor gemacht hat und an Christian Mayer von WP- Germany, der mir ein Fahrwerk vom allerfeinsten eingebaut hat. Das Moped war eine Wucht. In diesem Training hatte ich mein bestes Ergebnis überhaupt. Mein kleines Moped und ich standen auf dem 14. Platz.
Dem SchmiTTi ging das im Training überhaupt nicht so schön von der Hand. Er hat sich an seiner toll gemachten 748 bei Bray Hill die Ölwanne rasiert und ist dann bei Quarter Bridge auf seinem eigenen Öl abgegangen. Er konnte glücklicherweise einen Ersatzmotor, sogar mit mehr Drehmoment, dafür aber mit weniger Spitzenleistung auftreiben und so die ital. Schönheit wiederbeleben.
Dann musste er aber mit gebremsten Schaum ran, um bei den Sprüngen und in den Kommpressionen nicht auch am Ersatztriebwerk den Ölhals zu rasieren.
Im Superstock Rennen ist ihm dann zu allem Übel noch der Motor von seiner Suzi verendet, so dass die Duc neben dem 600er Rennen auch noch in der Senior ran musste.
Bei mir hat es leider in der zweiten Runde im 600er Rennen einen Ventilteller vom Schaft abgerissen und ich musste nach Greba Bridge aufgeben. Manfred Vogel, der in diesem Rennen sicher 30sek. Pro Runde schneller als ich gefahren wär als ich, musste deutlich Schwung raus nehmen weil sich der Lenkungsdämpfer gelöst hatte. SchmiTTi und Schöni kamen gut durch.
In der Senior hab ich nach der 4. Runde aufgegeben, nachdem sich der Tank gelöst hatte und mir bei den Sprüngen und Bodenwelle gegen die Brust geschlagen ist. Kaletsch musste seine Honda abstellen, nachdem sie ihr Wasser nicht mehr halten konnte. SchmiTTi und Schöni,(nur mit ganz kleinem Hochzeitskater) kamen sauber und ohne Probleme über die sechs Runden.
Zusammenfassend möchte ich noch sagen, das es durch all den, teilweise auch selbstgemachten Trouble um diese TT, für mich nicht so gut lief, wie ich es mir erhofft hatte. Ich dadurch nicht immer in der Lage war, gut und konzentriert am Moped zu arbeiten, im ersten Rennen überhaupt nicht den Rhythmus fand.
Es erfordert eine derart große Energie- und finanzielle Leistung im Vorfeld, ein solches Unternehmen überhaupt zu stemmen. Wenn dann der Spaß, der in den Jahren zuvor riesig war, durch all den Trouble etwas auf der Strecke bleibt, hält sich das gesunde Gleichgewicht nicht. Es liegt an mir, mich da besser zu organisieren.
In diesem Jahr hatte ich soviel Unterstützung, wie nie zuvor. Mit dem Lehrling, Rio, Eisen und John ein ideales Team. Mit Barry Birdsall, Hassan Patel vom „Cillies“ Dieter Hansen, Christian Degenhard, unserem Ausbüchser Pan, Hinni dem Hinck und Vitus Goltermann, Menschen die geben was sie können. Den allen möchte ich auf diesem Weg Danke sagen. Ohne Ihren Einsatz ist es für mich nicht möglich die TT zu organisieren und daran erfolgreich teilzunehmen.
Fritz
19.05.2007
100 years Tourist Trophy Isle of Man 1907-2007
Vorerst einmal nur kurze Infos von mir, da Ergebnisse noch nicht online sind und Fritz all meine Bilder und Videos auf seinem Laptop hat, der sich noch auf dem Heimweg befindet.
Die wichtigste Meldung kann ich schon machen, dass die Jung heile geblieben sind, was man von den Motorrädern nicht sagen kann, doch nicht durch Stürze.
Schöni hat seine Simone auf der Isle of Man zur Frau genommen und es wurde schön gefeiert.
Fritz fuhr als erste deutscher Fahrer mit seiner R1 einen Schnitt von 120 mp/h (193.12 km/h) doch in diesem letzten Rennen is er leider durch technischen defekt ausgefallen, die Schrauben vom Tank haben sich gelöst.
Ich fahr jetzt nen bisel Rad... Infos die Tage!
Ihr könnt euch schomal ein paar Videos von Markus anschauen, der Blocks von der 100 jährigen Rennveranstaltung und dem ganzen drum her rum UND der Hochzeit gedreht hat!
www.vivalamopped.com
John
25.05.2007
Hier eine kurze Zusammenfassung vom North West:
Das erste Training hab ich komplett allein mit beiden Mopeds durchgezogen. Keine Heizdecken, keine Montageständer, kein Schnickschnack. Einfach frischen Wind in die alten Reifen, Tanks voll und beide Mopeds in der Vorwärmzone an den Bauzaun gelehnt. Dann in die Klamotten geschmissen und einfach Feuer gemacht. Die 1000er hat mit dem alten Reifen durchgedreht wie Sau, ging aber schön voran, wenn sie dann gegriffen hat. Die 600er lief auch mit dem alten Triss wie ein Bienchen.
Einige Jungs haben schon im ersten Training Ihr Pulver verschossen, ihre Mopeds und sich selbst verkratzt.
SchmiTTi hatte mit seinem wilden Schäfer/Yoshimura-Gaul zu kämpfen, daß es eine Freude war von Ihm zu hören, wie das Ding nur durchgedreht hat. Das hat bei ihm allerdings noch nicht mal auf den Geraden aufgehört. Nach einigen Telefonaten mit Thomas Thierolf von Pirelli war dann auch klar warum. Der Hinterreifen, den SchmiTTi sorgsam zwei Runden warmgefahren hat, (ca.30km) war ein Qualifikationsreifen der feinsten Sorte. Der ist genau richtig, um eine Runde auf einem GP-Kurs (max.5km) zu knallen. Mit diesen Infos, dementsprechend anderer Reifenwahl, nach hinten gebauten Fußrasten und aufgepolsterter Sitzbank war SchmiTTi dann fürs zweite Training und für die drei Rennen perfekt gerüstet.
Bei mir gab es im zweiten Training auch auch nix zu meckern. John, Doris und Marcus waren angereist um mich zu unterstützen. Lief alles wie geschmiert. Die 600er haben wir nochmal länger übersetzt, vorn original, hinten 43. (Wie sich herausstellen sollte, war das für die Rennen bei sehr wenig Wind und viel Windschatten immer noch etwas zu kurz. Für die TT habe ich hinten noch ein 42er bei Esjot geordert) Bei der 1000er hab ich noch eine zusätzliche kleine Windschutzscheibe montiert um die Turbulenzen besser vom Helm weg zu bekommen.
Zum Rennen haben wir die 1000er auf 17/42 übersetzt, was sicher für über 310 gut ist. Es war windstill und sie hat es klasse durchgezogen. Beim ersten Rennen gab`s gleich einen ekeligen Startunfall. Sechs Bikes und Fahren flogen durch die Luft, weil wohl einem von ihnen der Gang beim starten rausgesprungen ist. Als ich das erst Rennen mit der 1000er beendet hatte, war klar, daß ich bei der Reifenwahl voll daneben lag. Nach nur sechs Runden incl. Warm up verlor mein Reifen eurogroße Stücke aus der Lauffläche. Mit der 600er gab es kein Problem. Da hab ich einfach einen ganz stinknormalen Straßen- Supercorsa Pro eingesetzt. Der lief zwar vorn etwas zu kühl, aber egal, ich war eh vorsichtig unterwegs.
Im zweiten 1000er Rennen hab ich einen alten Gummi vom letzten Jahr, den ich dort in der Senior geschruppt hab, eingesetzt. Der würde vollkommen zerfetzen, hat der Pirelli-Monteuer Doris noch gewarnt. Er hatte zwar nicht den absoluten Grip, aber was solls, das wußte ich und war eh vorsichtig unterwegs.
Für den letzte 1000er Lauf gabs wieder einen neuen Gummi. Der war top, da stimmte alles und ich hatte mächtig Spaß.
Im letzten Rennen des Tages, dem zweiten 600er Lauf wollte ich mal etwas angreifen. Am Vorstart zur Warm Up Runde kam noch Andreas Illg von der MO vorbei und ich hab ihm noch schnell in Zimmer auf der Isle of Man für einen Kollegen vermittelt und ab gings. Vor dem großem Kreisel hab ich mir Paul Dobbs und Stefano Bonetti geschnappt. Auf der Vollgasgeraden zu Mothers Cross ( 6. voll) hab ich nochmal schön ins Moped gehorcht und die Infos vom Display abgelesen. Als ich mich auf den Bremspunkt vorbereiten wollte, löste sich aus der Zuschauerreihe auf der rechten Seite der Strecke eine dicke Frau und überquerte in aller Seelenruhe die Fahrbahn. Sie schaute dem ca. 500m vor mir her fahrenden Fahrer hinterher und sah mich nicht. Ich entschied mich links an ihr vorbei zu fahren, da ich eh schon auf der linken Seite der Straße unterwegs war und hoffte das es gut ausging. Tat es auch..... ich erwischte sie mit der Schulter und dem Fuß. Fußraste war weg und der Fuß vollkommen ohne Gefühl. Ich hatte Angst runterzuschauen. Angst der Fuß sei nicht mehr da. Er war da. Und der rechte Arm auch noch. Die Dicke ist nach Aussage von Dobbs und Bonetti gestrauchelt, hat aber den Bürgersteig aus eigener Kraft erreicht. Ich hab mich dann in die Startaufstellung gestellt und wäre den letzten Lauf gern gefahren. Der Stummel der Fußraste war noch lang genug und das Moped hatte ansonsten nichts abbekommen. Ich wollte ja wenigstens einmal angreifen. Die Offiziellen haben aber wohl von dem Vorfall Wind bekommen und mich 15 sek vor dem Start aus dem Feld gezogen. Das wars mit angreifen....
Egal, Hauptsache nix passiert und alles heile.
So gehe ich die TT locker, vorsichtig und dankbar meinem Schutzengel gegenüber an.
Fritz
9.05.2007
Isle of Man: Ein Hesse fährt zum härtesten Motorradrennen der Welt
(Pressebericht)


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18.05.07
Irish Road Racing

Am Mittwoch bin ich mit dem Flieger nach Belfast von dort aus via Bus nach Portrush, wo Fritz mich anschießend von dort aus mit den schon anwesenden Helfern Doris und Markus erst mal in einen Pup abgeholt haben um dort etwas zu picken und ein frisch gezapftes Guinness zu trinken, wie es sich gehört.
Von Colerain aus nach Portrush fuhr der Bus auf der „Rennstrecke“, was ich mit etwas Phantasie auch als solche gleich erkannt habe, denn wer beim Marburger Lahnring Rennen am Start war, ahnt sofort was Straßenrennsport ist und es war eigentlich schon fast zu leicht zu erkennen, da jeder vierte Bordstein gegenüber „normalen Straßen“ weiß lackiert war, also ganz klar das sind die „Curbs“ etwa 15cm hoch. Von der Streckenführung wurde mir auch sofort klar, es wird mit hohen Geschwindigkeiten auf den laaangen Geraden gefahren und dann durch engste Kurven mit ohne Auslaufszone die Waffe durch gepresst.
Am Donnerstag hab ich für mich das erste, für diese Veranstaltung aber das 2. Qualifing gesehen. Und ich muss sagen dort fahren echte Männer. Ich finde es einfach nur spektakulär wie schnell die dort fahren...einfach NUR sehenswert.
Am Freitag war wieder ein Tag Pause zwischen den Renntagen bis Samstag für das Rennen die Straßen („Rennstrecke“) wieder gesperrt wurden. In der Zeit konnten beide Motorräder (Yamaha R1 `04; R6 `06) in aller Ruhe für die fünf Rennen in der Fritz genannt hatte vorbereitet werden.
Samstag ging es dann gut vorbereitet als erstes mit der R1 zum ersten Rennen der Superbike Klasse in die Vorstartzone, Reifen vorher schön gewärmt. Dann wird eine warm up Runde gedreht, anschließend geht es dann mit dem Rennstart aus der Vorstartzone aus ins Gruppen von ca. 25 Fahrern. Leider gab es bei ersten Start schon einen schweren Crash in dem 6 Fahrer beteiligt waren, von denen 3 nicht mehr fahren konnten. Dann wurde nochmals das Startprozedere durchgeführt. Endlich lief das Superbike- Rennen, doch nicht als zu lang, denn schon in der zweiten Runde gab es einen schweren Sturz, so dass die Rennleitung das Rennen abbrechen musste um auf zu räumen. Ich dachte eigentlich die Jungs halten sich durch denn gefährlichere Straßenkurs etwas zurück, doch ich glaube die halten einfach drauf....absoluter Wahnsinn und großen Respekt von dieser Art von Rennen.
Die restlichen Läufe liefen ganz normal, auch mit weiteren Stürzen, aber ohne Abbruch.
Im letzten Rennen (Ballymoney Council Supersport) ist was fast unfassbares passiert und man kann wirklich NUR von glück sprechen, dass so wenig passiert ist. In der warm up Runde wird genauso wie im Rennen in Gruppen mit geringen Zeitabstand ca. 30 sec. gestartet und als die erste Gruppe unterwegs war hat sich ein Frau gedacht sie müsste auf die andere Fahrbahnseite und hat cleverer Weise denn schon vorbei gefahrenen Racer`n hinterher geschaut. Fritz fuhr in diesem Moment im letzten Gang mit knapp 300 km/h die lange Gerade auf der die Frau ihren Übergang machen wollte. Fritz konnte sie im letzten Augenblick erkennen und zumindest ein wenig Ausweichen, was bei diesen Geschwindigkeiten und der nicht besonders breiten Bahn überhaupt möglich ist. Er erwischte die Frau mit seiner Schulter und dem Bein/Fuß, wobei er sich die eigene Raste durch die hohen Kräfte die dort wirkten abgeknickt/getreten und denn Auspuff eingedellt hat. Als Fritz in die Vorstartzone fuhr um den Start zu fahren wurde er von einem Verantwortlichen angesprochen das Rennen doch bitte nicht zu fahren. Wie sich später rausstellte war die gute Frau betrunken und wurde direkt ins Gefängnis gesteckt, da sie keine größeren Verletzungen von sich trug. Fritz hatte am nächsten Tag einen riesen Bluterguss am rechten Oberarm und leichte beschwerden im rechten Bein/Fuß. Beide können wirklich von Glück reden das es so Harmlos ausgegangen ist und demnächst ein weiteres Mal Geburtstag feiern. Ich dachte zuvor wirklich nicht, dass so ein scheiß überhaupt passieren kann, da haben die Streckenposten echt gepennt.
Die Rennveranstaltung lief bis auf diese blöde Begegnung gut und ich danke im Namen von Fritz für die hervorragende Hilfe von Doris und Marcus. Ein Dank an Euch.
Ich habe diese Rennveranstaltung genossen und wirklich gesehen was Straßen-Rennsport bedeutet und freue mich darauf demnächst auf der Isle of Man mehr davon zu sehen.
John
06.05.2007
Ready to Race
Am Donnerstag dem 3. Mai trafen sich die beiden diesjährigen TT Teilnehmer Thomas Schönfelder (Kassel) und Frank Spenner (Kirchheim) noch einmal im Orchid Garden, bevor sie zum 100 jährigen Jubiläum des berühmten und schnellsten Straßenrennens der Welt starten. Die beiden Racer ließen sich vom motorsportbegeisterten und ebenfalls im Rennsport sehr aktiven Besitzer Pan Chin kulinarisch verwöhnen.
Spenner wird am 12. Mai in Irland an einem Lauf zur irischen Meisterschaft, dem North West 200 teilnehmen, um sich optimal für die TT vorzubereiten. Von dort aus wird er zu Isle of Man fahren, wo er sich mit Schönfelder trifft.
Die beiden sind dann zwar etwas zu früh auf der Insel in der irischen See, denn bis zum ersten Training bleibt noch eine Woche Zeit.
Die beiden werden sie sinnvoll zu nutzen wissen. Auf der rund 60 km langen Strecke liegt noch so manche Sekunde verborgen, die sie suchen werden um ihre hervorragenden Ergebnisse vom Vorjahr nochmals zu verbessern.
Dann gibt es auch noch eine Herzensangelegenheit vorzubereiten.
Schönfelder hat im letzten Jahr anläßlich der Siegerehrung um die Hand seiner langjährigen Freundin Simone angehalten.
Nun werden am 7.Juni in die Douglas die Hochzeitsglocken läuten.
Unsere beiden Rennfahrer werden alle Mühe haben, aus der Vielzahl der Pub’s den richtigen für die Feierlichkeit rauszufinden.
Viele Grüße
R. Reiße (Presseoffizier Powerfull)
Zeitungsbericht der Kassler Zeitung
25.04.2007
Aufgeschoben, aber nicht aufgehoben.
Der Einsatz mit dem Suberbike von Mandy Kainz zur TT ist geplatzt. Ich konnte die Kohle nicht aufbringen, die Mandy für den Akt gebraucht hätte, damit er wenigstens mit einer schwarzen Null abschließen könnte. Aber an jeder negativen Nachricht ist auch eine gute Seite. So entspannen wir uns, er macht seine Langstrecken-WM erfolgreich weiter und ich geh ohne stechen im Geldbeutel mit meinem bewehrten Material zur TT. Kainz (schon ein sehr netter und verrückter Hund J) und ich haben während unseres Gesprächs mal den tristen November thematisiert. Da können wir ja dem momentanen Klimawandel zu folge hier in Deutschland und vielleicht sogar in Österreich demnächst auch Moped fahren. Aber sicher nicht so schön auf eigens dafür abgesperrten normalen Straßen, wie sonstwo in der Welt. Die gibt es aber in Macao und auf einer kleinen japanischen Insel. Juan Maeda, der 06 zur TT seine letzte Fahrt gemacht hat, hat das noch maßgeblich mitorganisiert. Ich hab Kainz mein Interesse kundgetan, da oder dort seine feinen Bikes zu schruppen. Er schien nicht ganz abgeneigt..... sehen wir einfach mal was bei rauskommt. Bis dorthin ist noch lange Zeit und einiges wird passieren. Erich, ein weiser Mann aus Freiburg würde sagen: Wenn Allah will das FriTTze schruppt, dann schruppt FriTTze dem Kainz seinen Fön. Dem Kainz sei Dank für seine Zeit, seine guten Wünsche und die von ihm zugesagte Hilfe. Allen anderen die mitgewirkt haben, daß ich überhaupt zur TT kann ebenfalls.
Fritz
13.04.2007
So, nun Hockenheim:
1000 km Hockenheim, wir hatten schiss, ob die Morini das überhaupt wegsteckt. Die Goltermänner haben in den letzten beiden Wochen vor der Veranstaltung alles an dem Gaul getauscht, was nur zu tauschen war. Haben sich eine irre Arbeit mit dem Moped gemacht. Beim Auftakttraining, zwei Wochen vorher haben wir schon mal etwas unter den albernen Bedingungen die uns die hockenheimer Truppe aufzwingt, geübt.
Die zwangen uns dazu die schönen Tamagotchies abzuschrauben und die Serienbüchsen der Standartcorsaro dranzustecken. Das paßt überhaupt nicht und hat scheinbar das Sprachzentrum unserer schönen Veloce dermaßen nachhaltig beeinflußt, daß sie anfing zu stttoottttttoooottttttern, wenn man sie etwas auswürgen wollte. Zwei Wochen Therapie auf Goltermanns Prüfstand haben schließlich geholfen, daß sich unsere ital. Schönheit mit den gewöhnlichen „Essen“( altertümlich Schornstein) anfreunden konnte und diese gezwungenermaßen akzeptiert hat.
Die tausend Kilometer, die in diesem Jahr nicht wirklich tausend waren, weil einer unserer Gegner das Leben verloren hat und dadurch abgebrochen wurde, hat unsere Veloce dann vollkommen reibungslos und nur etwas kastriert durch die ekeligen Serienschlöte (Zitat V.Goltermann) abgespult.
In der Sprintprüfung lief es dann auch schön glatt, sodaß wir in einem eigentlich unspektakulären Rennen eine gute Platzierung einfahren konnten. Überschattet von dem Tod eines Mitkämpfers!!!
Lahnring Marburg:
In Hockenheim eingepackt, einige Fahrtbiere später in Marburg wieder alles ausgepackt. Auf der Fahrt den verschlafen/verhaltenen Start von Schöni zur Sprintprüfung besprochen L
Das Training zu den Demoläufen zeigte schon, daß die Strecke den Vorlieben der Powerfull- Truppe entgegen kommt. Die Radien weit, die Sturzräume großzügig bemessen, ein Fahrbahnbelag zum schneeweiße Fürze lassen (Rio), die Kiesbetten tief und kuschelig, die Zuschauer schön weit weg und die vorgeschaltete technische Abnahme korrekt und streng.
Die Morini durfte endlich aus ihren Tamagotchies ihre dumpfe Stimme über das Industriegebiet und die angrenzende Stadt erheben. Man munkelt sogar, daß im nahegelegenen Erotik Island ein V 2 Freak einen multiplen O.... nach dem anderen erlangt habe, als er durchs offene Etablissementfenster den Donner aus unseren Büchsen vernommen hat.
Wenn sich die Endabrechnung des Kunden dadurch erheblich erhöht haben sollte, so wollen wir uns dafür einsetzen, daß die Mehrkosten durch die Firma März ( Moto Morini Import) abgedeckt werden.
Was Recht ist muß Recht bleiben!!!!!
Der Trainingstag neigte sich zu Ende und nur zufriedene Gesichter waren zu sehen. Rio mit der Wellbrock Waffe war gut bei der Musik. Für Johns Fön wurden am späten Abend noch Leistungsteile eingeflogen, was den anderen Jungs aus der Fönecke gewaltig Kopfschmerzen machte. Pan (in einer Harakiriattacke von zu Hause ausgebüchst, seinen Koch aus dem Schlaf geschüttelt, mit ihm zusammen den gekl..../geborgten Hänger beladen) stellte die schnellste Hyosung und den Harzring- 72h-Fön abens entspannt ab. Franky hat so oft die Übersetzug der TZ umgenietet, bis er damit endlich die Rickmann Z900 von Kenny im Sack hatte. Farmers gelbe Honda und die Goltermann Veloce (bei beiden möchte ich mich herzlich bedanken, obwohl es bei einer solch sicheren Veranstaltung selbstverständlich sein sollte ihre Mopeds vorsichtigen Leuten mitzugeben J J J gelle Axel !!!!) haben sich ebenfalls wacker geschlagen.
Einzig Sorge machte uns Laller.
Der wurde schon im zweiten Trainingslauf dabei beobachtet, wie er heftig Kopfschüttelnd, mit der Schulter an den Strohballen angelehnt, mit einem deutlichen Grinsen hinter seinem kohlraabenschwarzen Visier, sehr männlich aus der Fahrerlagerkurve geschruppt kam.
Abends beim Feierabend-Zigarettchen/Bierchen hat er uns das alles kurz und knapp mit drei einfachen Worten erklärt. Es war einfach nur geil, hat er gesagt.
Nach einigen weiteren Bierchen und den dazugehörigen Heldenmärchen zog es uns in die Gemächer. Kaletch hatte mir vorher noch Kenny Hincks mit einem Tablett abgestandenen Bier auf den Hals gehetzt, was für den“ Demomontag“ zusätzliche Motivation bringen sollte.
Kaletsch selbst wurden von den Powerfull-Helfern die eigens zu seiner Beschattung abgestellt wurden dabei beobachtet, wie er zusammen mit Strack die etwas geänderte Streckenvariante selektiv nachts ablief!!!!!
In der Zwischenzeit habe ich mit Kaletsch’s Frau abgemacht, daß ich für einen Küßchen von ihr, am Demomontag im ersten Superbikelauf, einen technischen Defekt vortäuschen werde und Kaletsch so zum Sieg verhelfen werde, den er ja schon im Programmheft angekündigt hatte.
Am Montag lief alles nach Plan, 600er beide gewonnen, Superbike: einmal Versprechen gehalten, einmal gewonnen.
Rio gut dabei, Wellbrock und Honda Deutschland waren sehr stolz auf ihn.
Franky optimal übersetzt (mußte nur noch einmal umnieten)
John pfeilschnell bis der Fön verblutet ist.
Pan einpacken und lecker Thaisuppe kochen, damit seine Frau wieder lieb ist .
Laller einen Lauf verschlafen und einen sehr männlich geschruppt.
EINFACH NUR GEIL
Fritz
11.04.2007
Biketransport zur Isle of Man
Die Mopeds können bis zum 20. Mai bei der Fa. Motorrad Hofmann in Niederaula/ Roßbach bei Bad Hersfeld angeliefert werden. Ab dem 14. Juni können sie dort wieder abgeholt werden.
Die Kosten für den versicherten Transport incl. der Mitnahme einer Tasche mit Motorradklamotten beträgt 690€
Last Minute Unterkünfte
In der letzten Woche sind uns ein paar Betten an der Promenade von Douglas zugeflogen.
Die Unterkunft bietet eine kl. Küche, sanitäre Anlagen und Betten in Mehrbettzimmer.
Der Preis ist uns selbst noch nicht bekannt und sollte aufgrund der doch recht hohen Attraktivität eher nebensächlich sein.
Kontakt und weitere Infos zu beiden Angeboten: fritz@powerfull.de
06.04.2007
Oster-Renn-Wochenende
Heute geht es los nach Hockenheim um dort früh genug fürs Rennen morgen alles vorzubereiten ( sich in körperliche Aufzündverfassunng zu bringen, natürlich mit Benzin reden).
Nach den 1000km und dem anschließenden Sprintrennen geht es nach Marburg zum 1. Lahnring- Straßenrennen. Darauf freuen wir uns besonders und sind in so viel Klassen wie wir Mopeds dafür haben genannt. Geil...Heimat naher Strassenrennsport mit Zweirädern. Wir hoffen das genug Leute davon mitbekommen haben und dort bei gutem Wetter die Strassenrennen-Atmosphäre genießen.
John
26.03.2007
Renntraining Hockenheim
Freitagabend ging es los nach Hockenheim. Auf der Fahrt dorthin war abends das Wetter noch absolut ok, aber Samstag war es nur nass, saukalt und eklig. Dabei hab ich mich auch direkt ma erkältet. Zum Glück konnten wir für Sonntag ummelden. Der erste Turn war noch recht frisch und die Strecke feucht, aber in Zweiten war die Ideallinie schon trocken und man konnte schön Gas geben. Gegen Abend wurde es immer besser und die Sonne kahm raus :))...aufzünden. Es gab auch manche die es gleich übertrieben haben und ihr Kiste Kies strahlten.
Ich konnte meine Taktik genau so umsetzten wie geplant um den Wellbrock Pilot „DD“ verzünden. Ich hab ihn mir auf der Bremse genascht und konnte meist die Nase vorn behalten. So angefixt von dem Erfolgserlebnis hab ich es gleich bei Schöni versucht und mich zwar vorbei gebremst, doch ich konnte da nicht weiter gegenhalten.
Alles in allem war es ein erfolgreiches Wochenende mit leichten Startschwierigkeiten, doch es lief alles wie erhofft und Morin konnte gut abgestimmt werden. Wir freuen uns auf's 1000km Rennen und hoffen das es genauso spaßig wird wie das Renntraining.
Alles war gut :D
John
18.03.2007
Einstellfahrten Hockenheim
Am nächsten Wochenende findet in Hockenheim ein Renntraining statt. An diesem wird die Moto Morini Veloce von Fritz und Schöni für's 1000km Rennen abgestimmt.
Dachdecker "DD" feiert Revival auf Honda, aber nicht auf so’ner Einfachen. Einmal was Schönes haben sich Rio und DD bestimmt gedacht, als sie diesen Samstag an der Küste sich zusammen die Wellbrock Honda gegönnt haben.
In Hockenheim wird DD beim Renntraining aufzünden. Ich "jolleyr" bin zusammen mit ihm in der Klasse und werde nich davor zurück schrecken ihm mit seiner Wellbrock zu verzünden.
Eine genau Taktik habe ich mir noch nicht zurechtgelegt, da ich vor lauter modifizierung's Arbeiten an meiner CBR (aber nur FS) noch gar nicht dazu gekommen bin.
Die RR werde ich, wenn ich mir’s jetzt spontan ausdenken müsste, einfach auf der Geraden verschruppen. Doch die mir fehlenden 10-32,8 PS werden mir es sicherlich net leicht machen. Doch in der nächsten Kurve werde ich den Anker einfach so spät schmeißen (bis in den Scheitelpunkt bei voller Schräglage) das der Lack von der Verkleidung fliegt, nur gut das ich noch keinen hab. Und dann gleich wieder nach dem Scheitelpunkt an's Links-Gas (aber HART) und bis zur nächsten Kurve hoffen, dass mich die Wellbrock nicht in ihre Airbox saugt.
Ich bin gespannt. Die Strecke soll pro Klasse mit 80 Leuten auf der KLEINEN IDM Strecke voll gestopft werden. Habe mich im Internet schlau gemacht und gelesen...."Krieg ist Krieg".....also einfach drauf- und rein-halten.
Alles wird gut.
John
28.02.2007
Auf zur Motorrad- Messe Dortmund
Fritz ist gestern Morgen los mit seinen beiden Yamaha’s im Transporter um sie zusammen mit den anderen Bike’s der diesjährigen deutschen TT Isle of Man Piloten am Speed (Motorradmagazine) Stand auf der Messe in Dortmund (28.02-04.03.07) zu präsentieren.
Vor zwei Tagen hat er noch schnell edelste WP Fahrwerkskomponenten eingebaut, da es zu einer schnellen Unterstützung von WP Deutschland (www.wp-germany.com) gekommen ist. Wofür wir uns bedanken möchten.
04.02.2007
Präsentation für 1000km Hockenheim und TT 07 im Orchid Garden Kassel
Schöni und Fritz werden sich am Di. d. 13.02. um 20h in Pan's Restaurant mit einem Vertreter der Hessisch- Nidersächsischen Allgemeinen Zeitung treffen um einen Vorbericht zu den 1000km Hockenheim und der TT zu verfassen. Eingeladen ist auch Felix Hasselbrink (Verleger Italmoto) und Peter Frohnmeier( macht die bekannteste Classic-Race Seite).
Interessierte "Sportsmänner" sind selbverständlich ebenfalls herzlich eingeladen. Wir wollen mittels Beamer und unseren Bikes etwas Racing-Spirit in Pans Restaurant bringen. Vorgestellt wird dort auch die Moto- Morini Corsaro veloce, die und der sehr angefressene Eisenacher Händler Vitus Goltermann für die 1000km zum Schruppen gibt. :-) Hier unser fetter Dank für diese Aktion.
Schöni sacht: Alles außer erster mit dem Ofen, wär am Ziel vorbei.....ich wollte die Veranstaltung nur als Training nutzen. Wir werden wohl reden müßen und ich geb sicher nach.....
Also, am Dienstag auf zu Pan's Orchid Garden nach Kassel!!!
03.02.2007
Powerfull go to Jerez
Das Gas ist links. Nicht nur das, Kupplung und die 19er Radial von Brembo für die beiden vorderen Zangen auch. Das alles funktioniert klasse, wenn John es bedient.
Das erste roll out mit der Linksgaswaffe hat absolut geil geklappt. Ein Supermoment als John mit dem Moped Richtung Boxenausgang losgefahren ist.
Nach ein paar Nacharbeiten am Quickshifter und der aus designsicht etwas gewagten Anpassung der Sitzposition an John's Allerwertesten hat er angegast. Erstmals seit seinem Unfall, genau mit diesem Moped, was ihm den Einsatz seines rechten Arms beim Moped fahren fast komplett unmöglich gemacht hat. Noch besser als beim ersten Fahren mit dem auf Linksgas umgebauten Fön auf dem Harzring hat es in Jerez hingehauen.
Er hat einen ganzen Satz Reifen weggeschruppt und dem Farmer und einigen anderen alten Hasen gehörig Respekt in den Anbremszonen eingeflößt, wenn seine linke Hand die 19er Brembo gewürgt hat. Sehr spektakulär, war aus der Ecke der anwesenden Bike Promotion Aufzünder als leises und respektvolles raunen zu hören.
Demnächt geht's nach Eisenach zu Goltermann auf den Prüfstand. Dort wird der ekelige Quickshifter (er hat immer mal wieder unverhofft einen kleinen Fehler eingestreut) optimiert. Außerdem muß ein Lenkungsdämpfer angeschraubt werden. Ich bin absolut gespannt, wie die Entwicklung weiter geht. Wir würden gern mal bei einem GEC-Rennen in dieser Saison an den Start gehen......vieleicht wenn es mal schön viel regnet.... ;-)
Mit meinen Bikes, die ich erst kurz zuvor von Dietmar Franzen aus der Kur geholt habe war ich absolut zufrieden. Die R6 schnurrt mit ihrem Kit wie ein Kätzchen. Das Fahrwerk werkt, daß es eine Freude war, zwischen den Litern rumzutoben. Die neuen Pirelli-Gummis machten einen Supereindruck. Mit der 1000er war nach kurzer Eingewöhnung und alten Gummis eine entspannte 1.55 drin. Mit der R6 locker 1.57. Für die ersten Test genug. Mit jedem Moped auf frischen Reifen dürften nochmal 2 sek. wegzuschruppen sein.
Farmer hatte auch endlich mal Zeit, sich von seinem Bauchladen zu lösen. Er hatte als einziger die dicke Hose an. Er reiste glatt mit zwei identischen Mopeds an, eine in der Regenabstimmung und eine für's Trockene. Beide sogar einheitlich vermoggert :-(
Erich, den wir in Freiburg auch beigeladen haben, hat endlich eingesehen, daß ohne ein ordentliches Federbein der Spaß beim Schruppen seine Grenzen hat. Da wird sicher nachgebessert. Die Notleidende Zweiradindustrie wird's danken. Auch über die Sitzposition hat er sich so seine Gedanken gemacht, wir wolles sehen, ob wir da noch ein Fotodokument zu finden.
So, daß wars vom Jerez-Trip im Groben
Fritz
15.01.2007
Neues zur TT 2007
Der momentane Stand der Entwicklungen:
Meine beiden Bikes sind von Dietmar Franzen für die Einsätze beim North West 200 undauf der Isle of Man päpariert und werden am 16. Januar abgaholt. Am 22. gehts für vier Tage zumTesten nach Jerez.
Parallel dazu stehe ich mit Mandy Kainz von Yamaha Austria in Verhandlungen. Es gehtdarum, daß ich seine Factory Bikes bei dem Superbike TT und der Senior TT einsetzen will. Leider hängt es da noch an ca. 10.000 Euro, die er für die Überfahrt, seine beiden Mechaniker, den Pirelli-Reifenvertrag und die beiden Superbikes berechnen will. Diese einmalige Gelegenheit, mit Werksmaterial zur TT zu starten möcht ich auf jeden Fall versuchen hinzubiegen. Hilfe jeglicher Art wird dankend angenommen.
Bei meinem Besuch mit dem Lehrling auf der Insel konnten wir das beste indische Restaurant, daß HOT CILLIES als Sponsor gewinnen. Somit ist schonmal die Verpflegung zur TT gesichert.
Bei Manx Radio wurde ein halbstündiges Interview aufgezeichnet und bei Greenlight Television hatten wir ebenfalls einen Termin. Beide, Radio und TV fanden es Klasse, daß wir einen ""GERMANENTREFF""am MAD SUNDAY von 10-14h in Castletown gegenüber vom VIKING PUB organisieren. Sie haben uns Ihre volle Unterstützung zugesicher und werden die Veranstaltung bewerben.Die Rennorganisation wird den Treff mit im Programmheft veröffentlichen. Zum ""GERMANENTREFF"" wird der Termin für die zweite deutsche TT-Supporters Party stehen und veröffentlicht werden.
Mit Ferry Brauer(Arai Europa und Yamaha Classic), Jörg Breitenfeld(Arai Deutschland),Lutz Lester und Jan Poppe von Neander Motors hatten wir ein Treffen, bei dem ich meine Bewerbung für ein Classic-Racebike zur Veteranenparade abgeben konnte. Wenn alle Daumen gut gedrückt werden, kann es klappen, daß ich mit einem alten Werksrenner an der Parade teilnehmen kann. (Peter, ich brauch dann meinen alten schwarzen Einteiler zurück)
Um in dieser Saison die anstehenden Reisen gut und sicher hinzubekommen und nicht wie eigentlich immer all die Jahre zuvor, alles chaotisch zusammengeworfen zu transportieren, haben wir einen Mercedes 7,5Tonner angeschafft. Er wird in gedecktem schwarz an den Start gehen und bietet eine Menge Werbefläche.... :-)
Sollte jemandem zum Thema Sponsoring etwas einfallen, kann er sich sofort bei uns melden. Die Zeit ist knapp und jeder Euro zählt.
Fritz
